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Neues Hightech-Lebensmittel-Technikum an der Fakultät Life Sciences

Für Experimente und Forschung aus den Bereichen Ökotrophologie und Verfahrenstechnik

Die Fakultät Life Sciences an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) erhält ein Hightech-Lebensmittel-Technikum. Dort werden künftig Experimente aus den Bereichen Ökotrophologie und Verfahrenstechnik durchgeführt. Außerdem sollen dort Studierende des Master-Studiengangs Food Science ausgebildet werden. Das neue Technikum umfasst zwei Testräume, einen Projektraum sowie Kühlkammern, Spülküche und Lagerraum und erstreckt sich über 170 Quadratmeter. Die Eröffnung findet am 4. Juli statt.

Messungen zum Energieverbrauch

In dem neuen lebensmitteltechnologischen Labor können zum Beispiel hochrelevante Energieverbrauchsmessungen an unterschiedlichen Haushalts- und Großküchengeräten durchgeführt werden. Derzeit existiert noch keine einheitliche Norm für Energieeffizienz hinsichtlich des ausgerufenen Klimaschutzziels auf europäischer und internationaler Ebene. Die Ökodesign-Richtlinie gibt bereits Mindesteffizienz-Anforderungen für verschiedene Produktgruppen vor. Im Privathaushalt gibt es dafür Energielabels für Kühl- und Tiefkühlgeräte und Waschmaschinen mit Angabe des Jahresenergieverbrauchs seit 2011. Für die Großküche existiert die deutsche DIN-Norm 18873.

Grundlagen für einheitliche Normen auf europäischer und internationaler Ebene sollen nun im Rahmen von studentischen Projekten und Lehrveranstaltungen erarbeitet werden. Dabei spielen auch Messungen der physikalischen Eigenschaften von Lebensmitteln eine wesentliche Rolle.

Lebensmittelherstellung im Praxistest

Ferner können industrielle Prozesse in der Lebensmittelherstellung und der Verarbeitung in kleinem Maßstab teilweise nachgestellt werden. Das sind zum Beispiel: Backprozesse, Eiscremeherstellung, Röstprozesse von Kaffee, Getränkeherstellung, Schokoladenherstellung sowie die Herstellung von Süßwaren (Gummisüßwaren, Bonbons, Dragees etc.). Aber auch die Untersuchung von Pasta- Produkten und Erzeugnissen aus dem Dairy-Bereich ist möglich. Studierende erhalten so Einblicke in die Praxis.
ker

Quelle und weitere Infirmationen:
www.haw-hamburg.de

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