Forschung in Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
Forschungsneubau HARBOR - © BWFG

Millionen-Investition für den Wissenschaftsstandort Hamburg

Mehr als 46 Millionen Euro für Kryo-Elektronenmikroskope und Forschungsneubau HARBOR der Universität Hamburg

Gleich zwei wichtige Projekte für den Wissenschaftsstandort sind in dieser Woche vorangekommen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für die Anschaffung von High-Tech-Mikroskopen zur infektionsbiologischen Forschung 15,6 Millionen Euro bewilligt. Außerdem hat der Senat beschlossen, in diesem Jahr mit dem Bau des rund 31 Millionen Euro teuren HARBOR-Forschungsgebäudes zu beginnen. Damit werden entscheidende Schritte für den Ausbau des Spitzen-Forschungscampus in Hamburg Bahrenfeld gemacht. Die naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagenforschung soll mit diesen Investitionen wesentlich gestärkt werden. Sie sei Voraussetzung und Schlüssel zugleich, um mehr Erkenntnisgewinn, Patente, Unternehmen und Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen zu schaffen, heißt es am Dienstag in der Mitteilung der Wissenschaftsbehörde.

Land Hamburg beteiligt sich mit 7,8 Millionen Euro an High-Tech-Geräten

Mit den sogenannten Kryo-Elektronenmikroskopen lassen sich auf molekularer Ebene kleinste biologische Strukturen dreidimensional abbilden. Damit ist es möglich, die Entstehung und Verläufe von Krankheiten besser zu verstehen. Die Kosten für die High-Tech-Geräte werden zur einen Hälfte vom Land Hamburg mit 7,8 Millionen Euro getragen und zur anderen Hälfte von der DFG. Federführende Antragstellerin war die Universität Hamburg (UHH). Auch der Senatsbeschluss zum Bau des Forschungsgebäudes HARBOR (Hamburg Advanced Research Centre for Bioorganic Chemistry) kommt der Universität Hamburg zugute: Mit dem geplanten Forschungsbau soll an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg die Infrastruktur für Experimente mit ultrakurzer Zeitauflösung an molekularbiologischen Systemen geschaffen werden.

Forschungscampus als internationales Leuchtturmprojekt vorantreiben

Dazu äußert sich Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Investitionen in die bahnbrechende Kryo-Elektronenmikroskopie am Standort Hamburg sind von nationaler Bedeutung. Infektionsforscherinnen und Infektionsforscher aus dem ganzen Bundesgebiet werden zum Campus Bahrenfeld kommen, um hier einerseits die Mikroskope zu nutzen und anderseits ihre Forschung an den ultrahellen Lichtquellen des DESY voranzutreiben. Der Beschluss des Senats für den Bau einer weiteren Spitzeneinrichtung wie dem HARBOR auf dem Campus zeigt, dass wir konsequent unsere Strategie verfolgen, den Forschungscampus als internationales Leuchtturmprojekt voranzutreiben.“
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwfg
www.uni-hamburg.de/presse

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