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Akademie der Wissenschaften: © AdWHH/Foto Schneehage/Berchthold

Mehr Fördergelder für Forschung und Wissen

Im Haushaltsjahr 2017/18 erhalten mehrere Institute höhere finanzielle Mittel

Mehrere Forschungsinstitute und die Akademie der Wissenschaften Hamburg erhalten in den kommenden beiden Jahren rund eine Million Euro zusätzlich. Dazu gehören die Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH), das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) sowie die Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

Institute wurden positiv bewertet

Die „Institute am Schlump“ sind bekannt für ihre Forschung zu historischen, sicherheitspolitischen und zeitgeschichtlichen Themen sowie für die Erforschung der Geschichte des deutschen Judentums. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg fördert die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region. Alle Institute und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg seien laut Wissenschaftsbehörde kürzlich von einer unabhängigen Expertenkommission untersucht und positiv bewertet (evaluiert) worden.

„Die Institute am Schlump sind Orte der Reflexion, der Auseinandersetzung mit drängenden Fragen unserer Zeit und der Aufarbeitung unserer Vergangenheit. Sie sind unverzichtbar für Hamburg und für die Vielfalt der Wissenschaftslandschaft in Norddeutschland”, so Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung. “Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg leistet durch ihre umfassende Vernetzung einen unverzichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaftsmetropole Hamburg.”

Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH)

Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg erforscht die Geschichte des 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung Hamburgs und Norddeutschlands. Durch Publikationen, Vorträge und Tagungen macht die FZH ihre Forschungen sowohl der wissenschaftlichen Diskussion als auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich. Sie arbeitet in Form einer Stiftung, die von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen wird und ist seit 2000 eine wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Hamburg.

Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)

In diesem Jahr begeht das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg sein 50-jähriges Jubiläum. 1966 eröffnet, widmete es sich als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich der Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte und wird seit jeher von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen. Zu den Hauptaufgaben des IGdJ zählen vor allem die Grundlagenforschung, die Veröffentlichung eigener Studien und wissenschaftlicher Publikationen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH)

Das 1971 gegründete IFSH erforscht die Ursachen und den Verlauf von Konflikten, erarbeitet Strategien zu deren gewaltfreier Bearbeitung und berät Akteure bei der Entwicklung friedens- und sicherheitspolitischer Konzepte. Es ist in drei Forschungsbereiche gegliedert, die sich mit der EU einschließlich ihres regionalen Umfelds, der OSZE sowie mit Abrüstung, Rüstungskontrolle und Risikotechnologien befassen.

Akademie der Wissenschaften (AdWHH)

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus dem norddeutschen Raum an. Sie fördert Forschung zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen. Als übergeordnete Institution trägt sie dazu bei, Fächer und Institutionen übergreifende Forschung voran zu bringen und den Dialog von Wissenschaft, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik auszubauen.
kd/kk

Quelle und weitere Informationen:
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
www.hamburg.de

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