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Auszeichnung und Millionenförderung für UKE Krebszentrum

Deutsche Krebshilfe fördert Hubertus Wald Tumorzentrum mit 1,5 Millionen Euro. Würdigung als einziges onkologisches Exzellenzzentrum im Norden

Auszeichnung für die Krebsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Krebshilfe hat das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) nach einer umfangreichen Begutachtung durch internationale Experten erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ernannt. Mit der Auszeichnung verbunden ist zunächst eine Förderung von 1,5 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre, weitere 1,5 Millionen Euro können nach erneuter positiver Zwischenbegutachtung bereitgestellt werden.

Das UCCH vereint alle an Diagnostik, Therapie und Forschung beteiligten Kliniken und Institute innerhalb des UKE und arbeitet in der Metropolregion Hamburg mit zahlreichen Partnern in Versorgung und Wissenschaft zusammen.

Spitzenstellung in Norddeutschland

„Wir freuen uns sehr, von der Deutschen Krebshilfe erneut als einziges norddeutsches Onkologisches Exzellenzzentrum ausgezeichnet worden zu sein. Damit werden unsere intensiven Anstrengungen, die Krebsforschung innerhalb des UKE und in der Metropolregion Hamburg zu stärken und unmittelbar an den Bedürfnissen der Patienten zu orientieren, gewürdigt,” so Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

Im UCCH sind 40 UKE-Einrichtungen sowie 11 Kliniken und 15 niedergelassene Kooperationspartner aus der Metropolregion Hamburg vereint. Gemeinsam erfolgt eine umfassende, ganzheitliche Behandlung mit modernsten medizinischen Methoden. Darüber hinaus werden im UCCH neue Therapieverfahren erforscht und entwickelt.

Erste Auszeichnung 2009

„Das ist eine großartige Nachricht für die Krebsmedizin in Hamburg und für unsere Patienten. Wir möchten der Krebshilfe für ihr Engagement danken. Mit dem Programm der Spitzenzentren hat sie die onkologische Versorgungslandschaft in Deutschland entscheidend geprägt und vorangebracht“, sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, als Sprecher des UCCH und Ärztlicher Direktor der II. Medizinischen Klinik für Onkologie und Hämatologie einer der wesentlichen Initiatoren für die Entwicklung des Spitzenzentrums im UKE.

2009 wurde das UCCH erstmals als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet, ebenso im Jahre 2013. Bundesweit hat die Deutsche Krebshilfe derzeit 13 solcher Zentren ernannt. Bei der im April 2016 durchgeführten erneuten Begutachtung konnten die Krebsmediziner des UKE das internationale Expertengremium von der innovativen Kraft des UCCH erneut überzeugen.

Zentrale Anlaufstelle für Krebspatienten

Ziel der Förderung durch die Deutsche Krebshilfe ist es, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland grundlegend zu verbessern. Kriterien für die Auswahl der Onkologischen Spitzenzentren waren unter anderem die Einrichtung einer fachübergreifenden zentralen Anlaufstelle für alle Krebspatienten, die Behandlung von Patienten in innovativen klinischen Studien und die Durchführung von interdisziplinären Konferenzen.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de

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