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Innovative Lösungen für das Wohnen im Alter

„Vernetztes Wohnen im Quartier“: Internet hilft im Altern, den Alltag zu bewältigen. Ziel: eigenständig leben - so lange wie möglich.

Mit zunehmendem Alter steigt der Assistenz- und Hilfebedarf der meisten Menschen. Gleichzeitig haben viele den Wunsch, möglichst lange selbstständig zu bleiben und weiter im vertrauten Umfeld zu wohnen. Wie die dafür notwendigen Wohn- und Versorgungsangebote in Zukunft aussehen können, hat das Projekt „Vernetztes Wohnen im Quartier“ in den vergangenen zwei Jahren untersucht und unter anderem eine Musterwohnung entwickelt.

Mit Internet den Alltag im Alter meistern

Im Rahmen einer Abschlusspräsentation stellen heute am 16. Oktober die Projektpartner ihre Ergebnisse vor. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks wird die Veranstaltung eröffnen. „Der demografische Wandel verändert die Anforderungen an das Leben und Wohnen in Hamburg. Das Projekt ,Vernetztes Wohnen im Quartier‘ zeigt eindrucksvoll, wie in Zukunft mit innovativen Ideen neue Wohn- und Versorgungsangebote geschaffen werden können, die den Wünschen und Bedürfnissen älterer Menschen entgegen kommen“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Die Projektpartner – Universität Hamburg, Pflegen & Wohnen GmbH, Prosystem AG und Q-Data-Services GmbH sowie die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH als Projektkoordinator – haben unter anderem eine Musterwohnung mit technischen Assistenzsystemen ausgestattet und eine internetbasierte Dienstleistungsplattform aufgebaut. Diese sollen die Selbständigkeit im Alter unterstützen und ermöglichen, möglichst lange im vertrauten Umfeld leben zu können.

Assistenzsysteme monatelang im Praxistest

Die Assistenzsysteme und die Dienstleistungsplattform wurden in den vergangenen Monaten von Testbewohnerinnen und -bewohnern ausprobiert und bewertet. Zudem hat ein von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz einberufener Beirat mit Expertinnen und Experten von der Hamburgischen Pflegegesellschaft, der Ärztekammer, dem Landesseniorenbeirat, der Wohnungsverbände VNW Hamburg und BFW Landesverband Nord sowie aus der Wissenschaft das Projekt begleitet und beraten. Das Vorhaben wurde von der Europäischen Union und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.vernetztes-wohnen-hh.de

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