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Campus Forschung UKE - © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Innovationsfonds fördert UKE-Projekte

Der Innovationsausschuss des Bundes fördert sechs Projekte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit insgesamt mehr als 13 Millionen Euro

Erneut werden mehrere von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Projekte vom Innovationausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Insgesamt erhalten sechs Projekte aus den Bereichen „Versorgungsforschung“ und „Neue Versorgungsformen“ rund 13,5 Millionen Euro aus Mitteln des Innovationsfonds. Darüber hinaus ist das UKE an weiteren vier Projekten als Konsortialpartner beteiligt. Bereits in der ersten Förderwelle hatte der Innovationsfonds acht Projekte, an denen das UKE als Projektleiter oder Konsortialpartner beteiligt ist, mit insgesamt 14,6 Millionen Euro gefördert.

Die geförderten Projekte

Eines der Projekte liegt im Bereich psychosozialer Versorgung von Kindern mit seltenen Erkrankungen und ihren Familien: CARE-FAM-NET. Die Fördersumme für das von Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe geleitete Projekt an der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie, – psychotherapie und -psychosomatik beträgt 7,6 Millionen Euro. In einem anderen Projekt hat Prof. Dr. Christoph Heesen von der Klinik und Poliklinik für Neurologie eine interaktive Webplattform zum Empowerment bei Multipler Sklerose ins Leben gerufen. Fördersumme hierfür: 2,7 Millionen Euro. Mit Summen zwischen rund 350.000 Euro und 1,2 Millionen Euro fördert der Innovationsausschuss darüber hinaus Projekte im Bereich Depressionen, Projekte zur internetbasierten Gesundheitsversorgung, zur Mundgesundheitskompetenz und Trainingsprojekte für Behandler von minderjährigen Krebspatienten und deren Eltern.

Der Innovationsfonds

„Es ist eine besondere Auszeichnung für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass der Innovationsfonds erneut so viele Projekte mit UKE-Beteiligung fördert. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät Hamburg und Vorstandsmitglied des UKE. Aus Mitteln des Innovationsfonds sollen neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind, gefördert werden. Bundesweit fördert der Innovationsfonds in der dritten Förderwelle 26 Forschungsprojekte im Bereich Versorgungsformen, 50 Projekte im Bereich Versorgungsforschung und vier Projekte zur Evaluation von Selektivverträgen. An zehn dieser insgesamt 80 Projekte ist das UKE als Projektleitung oder Konsortialpartner beteiligt. Die Fördermittel des Innovationsfonds für 2016 bis 2019 belaufen sich insgesamt auf 300 Millionen Euro, von denen jetzt rund 13,5 Millionen Euro ans UKE fließen.
bkr/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de/presse
www.innovationsfonds.g-ba.de/projekte

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