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Hohe Beteiligung an Gesundheitsstudie im UKE

50.000 Teilnehmer machen bundesweit bereits mit. Uniklinik zieht eine erste Bilanz

Mit 50.000 Teilnehmern bundesweit ist die Gesundheitsstudie “NAKO” nach UKE-Angaben bereits jetzt größer als alle anderen bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudien in Deutschland. Sie soll eine umfangreiche Forschungsplattform bieten, um die Entstehung chronischer Krankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Infektionskrankheiten und Atemwegserkrankungen wissenschaftlich zu untersuchen.

200.000 Teilnehmer sollen mitmachen

Mit Silke Janetzek wurde in Berlin die bundesweit 50.000ste Probandin der NAKO begrüßt. „Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein, signalisiert er doch, dass die NAKO in der Bevölkerung Fuß fasst. Unser Ziel ist aber noch längst nicht erreicht. In den nächsten Jahren gilt es, insgesamt 200.000 Männer und Frauen zu überzeugen, an der Studie teilzunehmen“, so Professor Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender des Vereins Nationale Kohorte e.V.

Die Studie in Hamburg

Im Epidemiologischen Studienzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), eines der bundesweit 18 Zentren, in dem die NAKO Gesundheitsstudie durchgeführt wird, wurden bis April 2016 mehr als 2500 Hamburgerinnen und Hamburger untersucht. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden seien sehr positiv, teilte das UKE am Dienstag mit. Prof. Dr. Heiko Becher, Studienleiter der NAKO Gesundheitsstudie im Epidemiologischen Studienzentrum des UKE: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sehr engagiert bei der Sache und haben teilweise auch großen Spaß bei den Untersuchungen. Und das trotz eines Untersuchungsprogramms von immerhin dreieinhalb bis sechs Stunden Dauer.“ Die eigenen Untersuchungsergebnisse sind für die Teilnehmenden von großem Interesse.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de

Zur Gesundheitsstudie

Die NAKO untersucht in den nächsten zehn Jahren bundesweit 200.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren. Ziel ist es, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Demenz oder Diabetes zu verbessern. Um die Zusammenhänge zwischen der Entstehung dieser Krankheiten und dem Lebensstil der Betroffenen besser zu verstehen, werden neben medizinischen Untersuchungen auch umfangreiche Befragungen zu den Lebensgewohnheiten wie Ernährung, körperliche Fitness, Arbeitssituation und soziales Umfeld der Teilnehmenden durchgeführt. Die Studie wird gefördert vom Bund, den Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft.
www.nako.de

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