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Hamburg wird Fraunhofer-Standort

Hamburg beteiligt sich künftig an der Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft und überführt drei Hamburger Forschungszentren in Fraunhofer-Einrichtungen.

Dazu hat die Elbmetropole in den vergangenen fünf Jahren umfangreich investiert und wird auch in den Folgejahren den Aufbau von Fraunhofer- Einrichtungen finanziell unterstützen. Darüber hinaus beteiligt sich die Hansestadt jährlich anteilig an der Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit dem Zentrum für Maritime Logistik (Center for Maritime Logistics and Services – CML) ist im Jahr 2010 ein erstes Fraunhofer-Zentrum mit einer fünfjährigen Aufbauphase in Hamburg gegründet worden.

Zweite Fraunhofer-Einrichtung soll mit der European ScreeningPort GmbH (ESP) ein Dienstleister im Bereich des Hochdurchsatz-Screenings werden. Das Zentrum für moderne Wirkstoffforschung und Auftragsforschung in der vorklinischen Medikamentenentwicklung soll bis Mitte 2014 in die Fraunhofer-Gesellschaft in Anbindung an das Fraunhofer- Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME) in Aachen überführt werden.

Um Hamburgs Kompetenz und Führungsrolle bei den Erneuerbaren Energien weiter auszubauen, ist der Aufbau eines Anwendungszentrums „Leistungselektronik für Regenerative Energiesysteme“ (ALR) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) geplant. Im Sommer 2014 soll es als Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie (ISIT) in Schleswig Holstein seine Arbeit aufnehmen. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa.

fraunhofer.de

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