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Dieter Statz (Projektleiter Bau Asklepios Kliniken), Dr. Susanne Schmidtke (Chefärztin der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin), Cornelia Prüfer-Storcks (Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg), Prof. Dr. Günter Se - © Asklepios Klinik Nord

Hamburg fördert Neubau der Asklepios Klinik Nord

Im Neubau soll die modernste Abteilung für Frühgeborene in der Metropolregion entstehen. Auch die Neurologie soll ausgebaut werden

Die Stadt Hamburg fördert einen Neubau der Asklepios Klinik Nord, um die Bereiche Neonatologie und Neurologie zu erweitern und das medizinische Angebot für die Patienten zu vergrößern, mit 14,8 Millionen Euro. Asklepios stellt 1,2 Millionen Euro aus Eigenmitteln bereit. „Hamburg bekennt sich durch seine Investitionen in die Qualität der Krankenhäuser zu seiner Position als Gesundheitsstandort. Die Erweiterung und Neustrukturierung der Neonatologie und der neurologischen Diagnostik- und Therapiebereiche ist ein wichtiger Schritt, um die Asklepios Klinik Nord zu modernisieren und bessere Strukturen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu schaffen“, erklärt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Im Frühjahr 2018 soll der Neubau in Betrieb genommen werden.

Modernste Abteilung für Frühgeborene

Die Frühgeborenen-Abteilung soll zur modernsten Neonatologie in der Metropolregion Hamburg ausgebaut werden. So soll die Klinik in der ersten Etage des Neubaus künftig über deutlich verbesserte Umgebungsbedingungen für behandlungsbedürftige Neugeborene, über ein Eltern-Kind-Zentrum mit „Rooming-In“-Konzept auch für behandlungsbedürftige Früh- und Neugeborene sowie eine Eltern-Lounge verfügen. Insgesamt wird das neue Eltern-Kind-Zentrum über elf Zimmer verfügen, in denen Mütter oder Eltern zusammen mit ihren Kindern aufgenommen werden können. Darunter sind auch sechs spezielle Zimmer für den Fall, dass Mutter und Kind gleichzeitig behandlungsbedürftig werden.

Mehr Platz für die Neurologie

Das Erdgeschoss des Neubaus wird die Neurologie mit ihrer Funktionsdiagnostik und dem Therapiebereich Frührehabilitation beziehen. „Der Umzug geht mit einer deutlichen Kapazitätserweiterung einher, d.h. mit zusätzlichen Räumen für physio- und ergotherapeutische sowie logopädische Einzeltherapie und insbesondere mit Platz für spezielle Großgeräte, die für die Therapie schwer betroffener neurologischer Patienten wichtig sind“, erläutert Prof. Dr. Günter Seidel, Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation. Besonders profitieren sollen Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben. Davon kommen jedes Jahr mehr als 1.500 über die Notaufnahme in die Klinik. Zudem wird die Barrierefreiheit für Patienten im Bett, im Rollstuhl oder mit einem Rollator weiter erhöht.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.asklepios.com

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