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Hamburg als „Cancer Fighting Center“ stärken

Wirtschaft und Kliniken verabschieden Erklärung zum Krebsbekämpfungsstandort Hamburg. Kompetenznetzwerk aus der Metropolregion gebildet

Um das Renommee und die Expertise Hamburgs als Krebsbekämpfungsstandort weiter zu stärken, wollen das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Handelskammer Hamburg national und international als „Cancer Fighting Center Hamburg“ bekannter machen. Der Standort soll durch stärkere Kooperationen zwischen Wirtschaft und Kliniken und zusätzlichen Investitionen ausgebaut werden.

Kompetenzen bündeln

„Die Hamburger Forschungs- und Therapieeinrichtungen sowie Unternehmen der Gesundheitswirtschaft leisten alle einen erheblichen Beitrag für die Verbesserung der Heilungschancen von Krebs. Mit unserer gemeinsamen Initiative wollen wir Kompetenzen
bündeln“, sagt Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer bei der Kick-Off-Veranstaltung der Initiative am Donnerstag, bei der rund 50 Akteure anwesend waren.

Kompetenznetzwerk aus der Metropolregion

Melsheimer lädt Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Kliniken ein, sich an der Initiative zu beteiligen. „Die Vernetzung mit weiteren Partnern in Forschung und Behandlung ist für das Universitäre Cancer Center Hamburg ein wichtiges Ziel,“, bestätigt Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer, Direktor des UCCH und stellvertretender Vorsitzender der Hamburger Krebsgesellschaft e.V. Das UCCH hat dazu ein Kompetenznetzwerk von Forschungs-, Diagnostik- und Therapieeinrichtungen aus der Metropolregion Hamburg gebildet.

Hamburger Kaufmannschaft unterstützt die Initiative

Auch weitere Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen sind an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, wie etwa das Strahlenzentrum Hamburg, Philips und das Biotechnologieunternehmen Indivumed GmbH: „Ich freue mich sehr, in dieser Hamburger Initiative mitzuwirken, weil nur durch die gebündelte Kompetenz aller in der Krebsbehandlung Beteiligten die Aussicht besteht, in absehbarer Zeit eine Verbesserung im Kampf gegen den Krebs zu erreichen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. Hartmut Juhl. Indivumed, arbeitet eng mit Kliniken und niedergelassenen Onkologen zusammen, um optimale Bedingungen für die Entwicklung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren zur Bekämpfung von Krebserkrankungen zu schaffen.

Die Hamburger Kaufmannschaft unterstützt die Initiative mit ihrem Zukunftsprojekt „Hamburg 2030“, in dem sie das „Cancer Fighting Center“ zu einem der Leuchttürme bestimmt hat.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.hk24.de

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