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Wissenschaft & Forschung in Hamburg: © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta

Groningen und Hamburg starten Forschungskooperation

Neue Wirkstoffe sollen den Stoffwechsel beeinflussen und auf diese Weise ein gesünderes Altern fördern. Beide Städte fördern das Projekt

Der Fraunhofer IME ScreeningPort Hamburg und das Europäische Forschungsinstitut für die Biologie des Alterns ERIBA (Universitätsklinikum Groningen) haben ein Projekt zur Altersforschung gestartet. Dafür unterzeichneten die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank gemeinsam mit dem Vizebürgermeister Groningens, Joost van Keulen, eine Vereinbarung. Ziel der strategischen Zusammenarbeit zwischen Hamburg und der niederländischen Stadt ist es, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die durch Beeinflussung des Stoffwechsels ein gesünderes Altern fördern und gegen Krebs eingesetzt werden können. Das zunächst auf ein Jahr beschränkte Forschungsprojekt wird von beiden Städten mit jeweils 55.000 Euro gefördert.

Stärkung des Wissenschaftsstandorts Hamburg

„Ich freue mich, dass wir nach meinem Besuch in Groningen im Januar so schnell eine Kooperation zwischen den beiden Forschungseinrichtungen auf die Beine stellen konnten“, sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Die Zusammenarbeit des renommierten Fraunhofer-Instituts IME mit dem European Research Institute for the Biology of Ageing Groningen stärke den Wissenschaftsstandort Hamburg und die Allianz mit Groningen, so Fegebank. Laut Joost van Keulen, Vize-Bürgermeister von Groningen, ist das Interesse der Zusammenarbeit „mehr als nur wirtschaftlich und wissenschaftlich“. Es sei auch eine schöne Verbindung zwischen Spitzenforschung und praktischen Problemen des Alterns in den beiden Regionen.

Tochterforschungszentren in den USA und in Chile

ERIBA ist ein Forschungsinstitut, das sich der Grundlagenforschung der Biologie des Alterns und der Ursachen altersbedingter Krankheiten widmet. Gegenwärtig forschen am ERIBA 13 unabhängige Forschungsgruppen, die sich auf eine Vielfalt von Forschungsthemen konzentrieren und eine Vielzahl von Modellsystemen und aktuelle Technologieplattformen nutzen.

Das Fraunhofer IME betreibt Forschung auf dem Gebiet der angewandten Lebenswissenschaften von der molekularen Ebene bis zu ganzen Ökosystemen in den Bereichen Pharmazie, Medizin, Chemie, Landwirtschaft sowie Umwelt- und Verbraucherschutz. Seit 2014 ist der IME ScreeningPort mit seinen Laboren in Hamburg Teil des Instituts. Das Fraunhofer IME beschäftigt circa 650 Mitarbeiter in seinen Laboratorien in Deutschland und seinen Tochterforschungszentren in den USA und in Chile.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/genschalter-fuer-gesundes-altern
www.ime.fraunhofer.de
eriba.umcg.nl

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