Forschung in Hamburg: © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
Gründer Lutz v. Buttlar und Nils Hilker: © G(l)ut’n’Free

Gesund und nachhaltig: Food-Konzepte aus Hamburg

Bewusste Ernährung wird immer wichtiger – sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen. Hamburg News stellt drei besondere Konzepte aus Hamburg vor

Auf gesunde oder bewusste Ernährung zu achten, ist für viele Menschen heutzutage ein zentrales Thema ihres Alltags. Vegetarier oder auch Veganer finden inzwischen selbstverständlich in vielen Supermärkten ein gut sortiertes Angebot. Alle, die sich allerdings glutenfrei ernähren müssen oder wollen, kennen das Problem: Auf der Suche nach klebereiweiß-freien Produkten, müssen zunächst die kleingedruckten Inhaltsstoffe im Supermarkt entziffert werden. Der Laden „G(l)ut’n’free“ erleichtert hier den Einkauf: Alle Produkte sind absolut glutenfrei. Müsli und Brotaufstriche, Pizza und Pasta, Mehle, Backzutaten und sogar verschiedene Biere beinhaltet das Sortiment in Hamburgs erstem glutenfeien Supermarkt. „G(l)ut’n’Free bietet Menschen, die sich glutenfrei ernähren, endlich wieder unbeschwerte Einkaufserlebnisse“, erklärt Unternehmensgründer Lutz v. Buttlar. „Alle Produkte sind absolut frei von Gluten, viele Milchprodukte sind außerdem frei von Laktose – und auch Allergiker, die auf Eier verzichten, finden bei uns ein Brot, das richtig gut schmeckt.“

„Stückgut“ – Nachhaltigkeit im Alltag

Neben der besonderen Beschaffenheit von Lebensmitten und täglichen Verbrauchsgütern, spielt auch das Thema Nachhaltigkeit beim täglichen Einkauf eine immer größere Rolle. In den Supermärkten stehen die Regale voller Produkte, die mit vielen unnötigen Plastikverpackungen versehen sind.

Alles zum Abfüllen in Gefäße und ohne Verpackungsmüll

Eine Zukunft ohne Müll erscheint zunächst einmal nicht möglich. Der Markt „Stückgut“ macht hier dennoch den Anfang: Alle Produkte können in mitgebrachte Gläser, Schüsseln oder Beutel gefüllt werden. Die Waren befinden sich in Regalen, großen Spendern und Schaufelbehältern und können je nach Bedarf abgewogen werden. Die zentrale Idee ist, unnötige Einwegverpackungen einzusparen. So soll der Verpackungsmüll Stück für Stück reduziert werden. „Bei Stückgut bekommt man alles für den täglichen Bedarf. Lose und unverpackt. In genau der Menge, die man braucht. Und ohne, dass zu Hause schon wieder der Mülleimer überquillt“, sagt Stückgut-Gründerin Sonja Schelbach. „Wir arbeiten konsequent daran auf allen Ebenen nachhaltige Lösungen zu finden.“

„Refill Hamburg“ – Trinkwasser und Umweltschutz

Seit Ende März versucht ein weiteres Projekt Plastikmüll in Hamburg zu reduzieren. Mit Hilfe einer interaktiven Karte zeigt „Refill Hamburg“ wo sich Durstige in mitgebrachten Behältern kostenlos Wasser in Trinkwasserqualität abfüllen lassen können. So soll der stetige Kauf neuer Plastikwasserflaschen minimiert werden. „Lasst uns gemeinsam Plastikmüll vermeiden, Hamburg sauberer machen, unsere Umwelt schützen, gutes Wasser trinken und Menschen inspirieren plastikfreier zu leben“, ruft die Initiatorin des Projekts, Stephanie Wiermann, die Hamburgerinnen und Hamburger auf. Vorbild für dieses Konzept ist „Refill Bristol“. In der britischen Küstenstadt gibt es seit Projektstart 2015 bereits über 200 kostenlose Wasser-Stationen. Auch in Hamburg helfen schon einige Cafés, Bars und Geschäfte bei der Plastikvermeidung.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
https://refill-hamburg.de/
https://www.stueckgut-hamburg.de/
http://www.glut-n-free.com/

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