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Bis zu 64 Millionen Dollar für Gentherapie-Ansatz aus Hamburg

Der Hamburger Gentherapiespezialist GeneQuine Biotherapeutics verkauft sein Kniearthrose-Entwicklungsprogramm an eine amerikanische Pharmafirma

Flexion Therapeutics, eine in Burlington, USA ansässige Pharmafirma, hat ein Kniearthrose-Entwicklungsprogramm der Hamburger Biotechnologiefirma GeneQuine Biotherapeutics erworben. Im Rahmen der Vereinbarung soll Flexion eine Vorauszahlung an GeneQuine sowie zukünftige Zahlungen beim Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Zulassungs-Meilensteine im Gesamtvolumen von bis zu 64 Millionen Dollar leisten.

Das Entwicklungsprogramm GQ-203, nun von Flexion als FX201 bezeichnet, ist eine im präklinischen Entwicklungsstadium befindliche Therapie zur Schmerzlinderung bei Patienten mit Kniearthrose. Damit gliedert sich GQ-203/FX20 in das Portfolio der Pharmafirma Flexion, die sich auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von neuartigen, lokalen Therapien für die Behandlung von Patienten mit muskuloskelettalen Krankheiten spezialisiert hat.

Innovative gentherapeutische Arzneimittel

GQ-203/FX201 ist eine lokal verabreichte Gentherapie, die Entzündungen hemmen und damit die Schmerzen von Kniearthrose-Patienten lindern soll. „Wir sind sehr glücklich, dass Flexion die weitere Entwicklung von GQ-203/FX201 übernimmt und sind davon überzeugt, dass sie, aufgrund ihrer großen Expertise im Bereich der Entwicklung von Arthrosemedikamenten, das Programm schnell in die klinische Phase und potenziell auch auf den Markt bringen werden“, sagt Kilian Guse, CEO von GeneQuine. Die Hamburger Biotechnologiefirma hat sich auf die Entwicklung von innovativen gentherapeutischen Arzneimitteln fokussiert.

Gründung mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg

Die GQ-203/FX201-Technologie wurde ursprünglich am Baylor College of Medicine in Houston, USA von GeneQuine-Mitgründer Kilian Guse entwickelt. GeneQuine wurde 2012 zusammen mit den Venture Capital Fonds High-Tech Gründerfonds und Innovationsstarter Fonds Hamburg gegründet. Seitdem hat GeneQuine die Entwicklung der Technologie vorangetrieben und konnte in präklinischen Klein- und Großtier-Arthrosemodellen nachhaltige symptomatische und krankheitsmodifizierende Wirksamkeit zeigen.

GeneQuine werde nun die IL-1Ra-Gentherapie weiter für den Veterinärmarkt entwickeln, sowie an anderen Gentherapeutika für muskuloskelettale Krankheiten arbeiten.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.genequine.com

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