Forschung in Hamburg: © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
 Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung des Beiersdorf-Werkes in Mexiko : © Beiersdorf AG

Beiersdorf AG eröffnet neues Werk und Innovationszentrum in Mexiko

Hamburger Kosmetikkonzern reagiert damit auf steigende Nachfrage in der Region Nord- und Mittelamerika

Mit 700 geladenen Gästen und in Anwesenheit von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Beiersdorf AG am Freitag (18. Juli) ein hochmodernes Produktionszentrum mit angeschlossenem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Silao, Mexiko eröffnet. Der Hamburger Kosmetikkonzern will mit dem neuen Standort die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für die Wachstumsmärkte Nord- und Mittelamerikas ausbauen. Gleichzeitig sei der Neubau ein Bekenntnis zu ökologisch verantwortlichem Handeln. Mit dem Fokus auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung seien bereits in der Planungsphase neueste Erkenntnisse und umweltschonende Technologien berücksichtigt worden, teilte das Unternehmen mit.

Weiteres Wachstum in Amerika

Nach einer Bauzeit von weniger als zwei Jahren nahm das neue Werk 350 Kilometer nordwestlich von Mexiko-City im Bundesstaat Guanajuato seinen Betrieb auf. Mit einem Produktionsvolumen von jährlich rund 280 Millionen Kosmetikprodukten und 45.000 Tonnen Füllgut ist die neue Fabrik nach Hamburg die zweitgrößte innerhalb des globalen Beiersdorf-Produktionsnetzwerks. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll sich von heute 350 bis zum Jahresende auf knapp 600 erhöhen.

Cremes und Duschprodukte

Vor allem Cremes, Lotionen, Duschprodukte und Lippenpflege der Marken Nivea, Eucerin und Labello wird das Werk in Silao für den Vertrieb in Mexiko, Mittel- und Nordamerika herstellen. Um die regionale Innovationskraft zu stärken, gehört zum Gebäudekomplex ein eigenes Innovationszentrum, in dem 20 Forscher und Entwickler direkt vor Ort Produkte für die Bedürfnisse der lokalen Verbraucher entwickeln. „Die Investition in Mexiko ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage in der Region Nord- und Mittelamerika. Unsere Produktionskapazitäten und unsere Lieferfähigkeit werden sich deutlich verbessern. Darüber hinaus garantiert die enge Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum, dass wir spezifische Produkte für die lateinamerikanischen Märkte entwickeln und damit regionale Verbraucherbedürfnisse optimal bedienen können“, erklärt Dr. Ulrich Schmidt, Vorstand für Finanzen, Supply Chain und Lateinamerika bei Beiersdorf.

Frank-Walter Steinmeier kurbelt Nivea-Produktion an

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier integrierte die Eröffnung des neuen Beiersdorf-Werks in eine zweitägige Mexiko-Reise. Gemeinsam mit seinem mexikanischen Amtskollegen Dr. José Antonio Meade Kuribreña und dem Gouverneur des Bundesstaates Guanajuato, Miguel Márquez Márquez, sowie dem Beiersdorf-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Schmidt nahm er die erste Produktionslinie per Knopfdruck offiziell in Betrieb.
ker

Quelle:
www.beiersdorf.de

Beiersdorf und Mexiko

Die Verbindung zwischen dem Hamburger Kosmetikkonzern und Mexiko hat eine lange Tradition. Schon vor über 100 Jahren lieferte Beiersdorf erste Produkte in das Land aus. Kurz nach Erfindung der Nivea Creme 1911 war der Klassiker auch in Mexiko erhältlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Beiersdorf de Mexiko S. A. die erste Tochtergesellschaft, die das Unternehmen außerhalb Europas für den Vertrieb seiner Produkte gründete. Viele Mexikaner empfinden Nivea deshalb als lokale Marke. Mit 98 Prozent ist die Markenbekanntheit von Beiersdorfs Flaggschiff ebenso hoch wie in Deutschland.
(Angaben: Beiersdorf AG)

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.