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© WindEnergy 2014 Hamburg Messe Stefan Wallocha

WindEnergy 2016: 1.200 Aussteller aus 30 Nationen erwartet

Teilnehmer aus sechs Kontinenten zeigen Flagge auf der Weltleitmesse. Synergien: Viele Aussteller der Schiffsmesse SMM nehmen an beiden Messen teil

Die globale Leitmesse für Windenergie, WindEnergy Hamburg, öffnet vom 27. bis 30. September zum zweiten Mal ihre Tore. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2014 wird die Hamburg Messe erneut Treffpunkt für Entscheider der Energiewirtschaft aus aller Welt. Die Leitmesse, die sowohl die Onshore- als auch die Offshore-Windindustrie umfassend abbildet, geht 2016 mit einer um eine Halle erweiterten Ausstellungsfläche an den Start. „Die WindEnergy Hamburg bietet der Windbranche die optimale internationale Plattform dafür, konkrete Geschäfte anzubahnen und abzuschließen“, sagte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH, auf der Vorab-Pressekonferenz am Donnerstag.

Messe wächst

Zur WindEnergy Hamburg werden im September mehr als 1200 Aussteller erwartet, die in jetzt insgesamt neun Messehallen auf rund 65 000 Quadratmetern ihre Innovationen vorstellen. Das sei eine Halle mehr und bereits jetzt so viele Aussteller wie 2014, daher werde die Zahl voraussichtlich noch steigen. Zudem profitiere die Messe von der zuvor nicht zufällig ebenfalls in Hamburg stattfindenden maritimen Weltleitmesse SMM (8. bis 9. September 2016). Mindestens 100 Aussteller würden ihr Stände demnach quasi gleich in den Messehallen stehenlassen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist Schirmherr und wird die Weltleitmesse eröffnen. Erstmals findet in diesem Jahr parallel zur WindEnergy Hamburg die Fachkonferenz der WindEurope statt.

Globaler Markt

Die ganz auf Windenergie fokussierte Fachmesse spiegle die große Innovationskraft und Dynamik dieser Branche wider, sowohl in den aktuellen als auch in zukünftigen Schlüsselmärkten. „Sie ist das Schaufenster für hunderte Unternehmen, die an Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit ganz wesentlich beteiligt sind – Klimawandel, CO²-Reduzierung und der wirtschaftlich machbare Umbau der Energiemärkte“, so Aufderheide.

Mit dabei sind alle internationalen Key Player wie Enercon, Gamesa, GE, Nordex, Senvion, Siemens Wind Power, Vestas und andere. Neuaussteller aus Asien ist der Hersteller Envision, der bislang vorwiegend auf dem chinesischen Markt agiert. Darüber hinaus präsentieren sich die Windbranchen verschiedener Länder mit eigenen Nationenpavillons. Dazu zählen Dänemark, Türkei, China, Argentinien, USA und Kanada, um einige Beispiele zu nennen.

Gesamte Wertschöpfungskette

Das Angebot aller Komponenten der gesamten Wertschöpfungskette auf einer Messe ist eine weitere Stärke der WindEnergy Hamburg. Auf der Ausstellerliste finden sich alle international führenden Anlagenhersteller ebenso wie Zulieferer, Service-Anbieter, Projektentwickler und Energieversorgungsunternehmen sowie spezialisierte Firmen aus allen weiteren Bereichen der Windindustrie. Schwerpunkte gibt es zu allen wichtigen Themenbereichen wie beispielweise Antriebstechniken, elektronische Komponenten, Logistik, Sicherheit, Finanzierung und Versicherung. Schwerpunktmäßig sind auch viele Aussteller aus dem Bereich Smart Energy, der die Themen Verteilung, Speicherung sowie Erzeugungs- und Lastensteuerung abbildet.

Angebote für Onshore und Offshore

Ebenso wie die Windenergienutzung an Land stellt auch die Stromgewinnung auf dem Meer die Branche vor spezielle Herausforderungen. Beiden Bereichen wird die WindEnergy Hamburg entsprechend der Aktivitäten im Markt gerecht. Aussteller mit Angeboten wie Offshore-Windturbinen, Planung, Installation und Betrieb von Offshore-Parks sowie der notwendigen Logistik sind jetzt in drei Hallen zusammengefasst.
kk

Quellen und weitere Informationen:
windenergyhamburg.com
www.hamburg-messe.de

Erstmals parallel: Konferenz der WindEurope

Erstmals findet parallel zur WindEnergy Hamburg die Konferenz der WindEurope im CCH – Congress Center Hamburg statt, in direkter Nachbarschaft des Messegeländes. Durch die zeitgleiche Ausrichtung der beiden international bedeutendsten Großevents für die Windindustrie wird Hamburg zum Zentrum der Windenergie weltweit. Politische, technische und wissenschaftliche Diskussion auf internationaler Ebene trifft auf die führenden Wirtschaftsvertreter der globalen Windbranche mit ihren innovativen Produkten und Businessmöglichkeiten.
Informationen zur Konferenz: www.windeurope.org

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