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Elektroauto - © Regionale Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

Smarte Mobilität: Erster dezentraler switchh-Punkt eröffnet

Pilotprojekt Firstmover.Hamburg: Carsharing und Parkplätze für E-Roller und Fahrräder. Neues Mobilitätsangebot für die Stadt

Mit Platz für vier Carsharing-Fahrzeuge, zwei Lastenräder, zwei E-Roller und neun Fahrräder ist im Hamburger Stadtteil Ottensen der erste dezentrale switchh-Punkt eröffnet worden. Dieses Konzept geht aus dem Projekt Firstmover.Hamburg hervor und ist ein neuartiges Mobilitätsangebot für die Stadt. Es soll den Bewohnern dicht bebauter Quartiere wie Ottensen und Eimsbüttel ermöglichen, ihr eigenes Auto abzuschaffen und ihr Mobilitätsbedürfnis durch Sharing-Angebote ohne Verzicht zu decken.

Auf dem Weg zur Modellstadt

Projektpartner sind die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die BMW Group, die Bezirke Altona und Eimsbüttel, sowie die Hamburger Hochbahn AG. Der erste von vier Ottenser switchh-Punkten wurde von Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof eingeweiht. „Hamburg ist auf dem besten Weg zur Modellstadt für moderne Mobilität. Ein Aspekt setzt dabei aufs Teilen: Wer ohne sich einzuschränken kein eigenes Auto mehr haben möchte und stattdessen per Carsharing, Lastenrad, E-Roller sowie Bus und Bahn unterwegs ist, schont die Umwelt und entlastet die Straßen. Mit den switchh-Punkten geben wir grünes Licht für volle Mobilität ohne Verlust von Flexibilität“, so Rieckhof.

„Unser Ziel ist es, geteilte Mobilitätsangebote für Hamburgerinnen und Hamburger so attraktiv wie möglich zu machen. Das Pilotprojekt Firstmover.Hamburg liefert einen smarten Ansatz, das bestehende Netz aus switchh-Punkten an den Schnellbahnen nun auch bis in die Quartiere zu erweitern – nah am Bedarf der Bewohner und direkt vor der Haustür“, so Hochbahn-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk.

Moderner Mobilitäts-Mix

Verkehrsraum in Hamburg ist knapp. Das gilt vor allem für Stadtteile wie Ottensen und Eimsbüttel, in denen auf wenig Fläche sehr viele Menschen leben. Wie kann es hier gelingen, die Fläche einerseits optimal zu nutzen, den Bewohnern andererseits eine möglichst große Mobilität zu bieten? Einen Lösungsansatz bieten dezentrale switchh-Punkte.

Diese Stationen werden sich in der Nachbarschaft ihrer Nutzer befinden und unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander kombinieren. Je nach Bedürfnis können die Nutzer Auto, Lastenrad, Fahrrad und Elektroroller fahren. So sind sie einerseits flexibel unterwegs. Andererseits müssen Sie sich nicht mehr um die Parkplatzsuche in ihrem Quartier kümmern, da sie das Fahrzeug auf dem reservierten Stellplatz abstellen können. Davon sollen auch die Anwohner und Autofahrer im Quartier profitieren, die nicht an dem Projekt teilnehmen. Denn die Anzahl der Parkplätze bleibt dieselbe. Weil sich aber mehrere Menschen ein Auto teilen, wird der Bedarf an Stellplätzen geringer.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

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