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Windrad Photovoltaik: ©  Aufwind-Luftbilder.de

Nordex im Aufwind

Großaufträge und erfolgreiche Umstrukturierung sorgen für Rückenwickenwind beim Hamburger Windturbinenhersteller Nordex

Nordex profitiert gegenwärtig von einer starken Nachfrage nach Großanlagen. So hat der britische Windparkentwickler RES Nordex zwei neue Aufträge über zusammen 17 Anlagen mit insgesamt 42,5 MW erteilt. Für den Windpark Turncole liefert Nordex sieben N100/2500 in die englische Grafschaft Essex. Die Lieferung ist für Juli 2016 vorgesehen, sodass die Anlagen Anfang 2017 sauberen Strom für die Region erzeugen können.

Das zweite Projekt, Minnygap, liegt in Dumfries and Galloway, im südwestlichen Schottland. Für diesen Windpark wird Nordex ab August nächsten Jahres ebenfalls Anlagen vom Typ N100/2500 liefern. Mit zehn Turbinen wird das Windfeld über eine Kapazität von 25 MW verfügen und auch ab Anfang 2017 Windstrom ins Netz speisen. In beiden Parks errichtet Nordex die Turbinen auf 75-Meter-Türmen und übernimmt den Premium-Service für fünf Jahre.

Status im Vereinigten Königreich gefestigt

Das britische Unternehmen RES gehört zu den weltweit führenden Projektentwicklern im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen ist in verschiedenen Sparten des Sektors aktiv, darunter On- und Offshore-Windparks, Solarenergie und Nutzung von Tidekraft. Überdies entwickelt RES Schlüsseltechnologien für Speicherlösungen und Lastmanagement. Mit mehr als 1000 MW installierter, sich im Bau befindender oder bewilligter Kapazität allein in UK bildet RES in diesem Markt einen einflussreichen und wichtigen Partner für Nordex, das seinen Status in UK mit den beiden neuen Aufträgen „Turncole“ und „Minnygap“ weiter festigen kann.

Mehr Wachstum mit Acciona Windpower

Anfang 2016 will das Unternehmen sein operatives Geschäft mit dem der Acciona Windpower (AWP)zusammenführen. Mit der Bündelung der Aktivitäten wollen Nordex und AWP einen globalen Anbieter formen, der für zukünftigen Herausforderungen im Markt gut gerüstet ist. Beide Unternehmen ergänzen sich in Bezug auf ihre Märkte, Produkte und Standorte nahezu perfekt, so dass sie Schwankungen der regionalen Nachfrage ausgleichen können. Ihre Produkte entsprechen den typischen Anforderungen von Kunden aus etablierten Windmärkten und Schwellenländern.

Kosten senken, Umsatz steigern

Übergeordnetes Ziel der neuen, größeren Nordex SE ist die weitere deutliche Senkung der Stromgestehungskosten aus Windenergie. Durch effizientere Turbinen und Produktkostensenkungen sollen die Gestehungskosten bis 2018 um 15 bis 18 % reduziert werden. Das ist einer der zentralen Hebel, um den Umsatz in den nächsten drei Jahren auf die Zielmarke EUR 4,2 bis 4,5 Mrd. zu heben. Für 2015 prognostizieren die noch getrennt agierenden Gesellschaften einen Umsatz von bis zu EUR 2,4 (Nordex) bzw. EUR 1,0 Mrd. (AWP).
him

Quelle und weitere Informationen:
www.nordex-online.de

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