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Windrad Photovoltaik: ©  Aufwind-Luftbilder.de

Metropolregion Hamburg präsentiert sich als Innovationsstandort

Die Metropolregion positioniert sich als Vorreiter bei der Entwicklung intelligenter Energiesysteme

Die Metropolregion Hamburg hat sich vor Abgeordneten des Deutschen Bundestags sowie Vertretern des Diplomatischen Korps und Verbänden als Innovationsstandort positioniert. „Norddeutschland als Vorreiter bei der Entwicklung intelligenter Energiesysteme“ war das Thema einer Veranstaltung zu der der Wirtschaftsförderungsrat der Metropolregion Hamburg in die Landesvertretung Hamburgs in Berlin eingeladen hatte. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch, Kurt-Christoph von Knobelsdorff, stellv. Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, Alexander Folz, Projektleiter im Bundesministerium für Wirtschaft, sowie Prof. Dr. Werner Beba von der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg informierten über die Umsetzung des Förderprogramms “Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende” (SINTEG) in den drei norddeutschen Modellregionen.

Zentrale Herausforderungen der Energiewende

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellregionen, die Lösungen für eine klimafreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien entwickeln und großflächig demonstrieren. Ziele sind: ein effizienter und sicherer Netzbetrieb bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien, die Hebung von Effizienz- und Flexibilitätspotenzialen (markt- und netzseitig), ein effizientes und sicheres Zusammenspiel aller Akteure im intelligenten Energienetz, eine effizientere Nutzung der vorhandenen Netzstruktur sowie die Reduktion des Netzausbaubedarfs in der Verteilnetzebene. SINTEG thematisiert damit zentrale Herausforderungen der Energiewende wie Systemintegration, Flexibilität, Versorgungssicherheit, Systemstabilität und energiewirtschaftliche Effizienz sowie den Umbau von konventionellen zu intelligenten Energienetzen und den Aufbau intelligenter Marktstrukturen.

Kompetenzen in der Standortwerbung

Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch: „Wir wollen und müssen in Norddeutschland ein realistisches, marktgängiges Bild zeichnen. Uns geht es nicht nur um das wissenschaftlich-technisch Machbare, sondern auch – in Anbetracht der Energiewende – um das, womit wir nachhaltig unsere praktischen Herausforderungen meistern. Mit diesem Projekt schmieden wir eine einzigartige Innovationsallianz für den Norden“. Und weiter: „Die beteiligten Unternehmen erhalten neue Marktchancen und die gesamte Region profitiert durch die Entstehung von Arbeitsplätzen. Damit wird der Norden Deutschlands einen festen Platz erhalten auf der Weltkarte der Erneuerbaren Energien“. Dr. Rolf Strittmatter, Sprecher des Wirtschaftsförderungsrats der Metropolregion Hamburg: „Die Metropolregion Hamburg hat als Innovationsstandort in vielen Bereichen eine herausragende Kompetenz. Wir Wirtschaftsförderer wollen dies in der Standortwerbung stärker herausstellen und der Region im weltweiten Standortwettbewerb mehr Profil verleihen“.

Versorgung mit regenerativer Energie

Innerhalb des Programms sollen großflächige und aussagekräftige „Schaufenster“ aufgebaut werden, die Wissen, Erfahrungen und Aktivitäten systemübergreifend bündeln und Musterlösungen für die intelligente Energieversorgung der Zukunft etablieren. Drei von fünf ausgewählten Schaufenstern sind in Norddeutschland: Im Schaufenster “enera” in Niedersachsen geht es u. a. um regionale Systemdienstleistungen, die das Netz lokal stabilisieren und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien weiter erhöhen. Das Schaufenster “NEW 4.0” in Schleswig-Holstein und Hamburg soll zeigen, dass die Region bereits 2025 sicher und effizient mit 70 Prozent regenerativer Energie versorgt werden kann. Das Schaufenster “WindNODE” umfasst die fünf ostdeutschen Länder und Berlin. Ziel ist eine effiziente Einbindung von erneuerbarer Erzeugung in einem System aus Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor.
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Quellen und weitere Informationen:
www.hwf-hamburg.de/presse

Wirtschaftsförderungsrat

Dem Wirtschaftsförderungsrat gehören jeweils ein Vertreter der Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Landkreise der Metropolregion Hamburg, der Städte Lübeck, Neumünster, Norderstedt und Schwerin sowie je ein Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und der Süderelbe AG an. Der Wirtschaftsförderungsrat koordiniert die Aktivitäten der Wirtschaftsförderungsgesellschaften insbesondere im Clustermanagement und im Standortmarketing. Der Wirtschaftsförderungsrat wurde im September 2006 gegründet. Die Aufgabe des Sprechers des Wirtschaftsförderungsrats wird abwechselnd von einem Vertreter der Wirtschaftsförderungen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wahrgenommen.

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