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© mediaserver.hamburg.de/R. Hegeler

Regionale Kooperation plant Schnellladenetz für Elektroautos von Hamburg bis Dänemark

Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. 70 neue Ladestationen in Hamburg geplant

Die vier Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg planen den Aufbau von Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Landesentwicklungsachse A23/B5 zwischen Hamburg und der dänischen Grenze. Dazu hat die Regionale Kooperation A23/B5 jetzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, teilte die Projektgesellschaft Norderelbe mit.

Auch weitere Strecken möglich

Während das Aufladen eines Elektroautos an herkömmlichen Ladestationen bis zu sechs Stunden dauert, ist der Akku an einer Schnellladestation, je nach Autotyp, in 20 bis 40 Minuten für weitere 100 bis 150 km Fahrtstrecke aufgeladen. Das geplante Schnellladenetz ermögliche somit, auch weite Strecken komfortabel mit dem Elektroauto zurückzulegen. „Wir wollen zuerst die A23 und B5 abdecken“, erläutert Dieter Harrsen, Vorsitzender der regionalen Kooperation A23/B5 und Landrat des Kreises Nordfriesland.

70 neue Ladestationen in Hamburg geplant

Die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll den Bedarf für die neue Ladeinfrastruktur
ermitteln und Aufschluss über geeignete Standorte für Ladepunkte geben. Nach Abschluss der Untersuchung seien Gespräche mit interessierten Betreibern geplant. In Dänemark gebe es bereits ein Netz an Schnellladestationen, auch nach Oslo und Bergen komme man bereits problemlos. In Hamburg sollen demnach bis 2016 etwa 70 Schnellladestationen zu den sechs vorhandenen gebaut werden.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.pg-norderelbe.de

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