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Innovationen aus der Erneuerbare-Energien-Branche gesucht

Bewerbungsphase für sechsten German Renewables Award gestartet. Preise werden in vier Kategorien vergeben

Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) verleiht in diesem Jahr zum sechsten Mal den German Renewables Awards für innovative Entwicklungen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Preisverleihung erfolgt in vier verschiedenen Kategorien. Interessierte können sich noch bis zum 19. Mai 2017 bewerben. Die Entscheidung über die Gewinner fällt eine unabhängige Fachjury, bestehend aus acht Experten der Erneuerbare-Energien-Branche. Die Preisverleihung findet am 30. September 2017 im internationalen Maritimen Museum Hamburg statt.

Innovative Systemlösung

Gelebte Sektorenkoppelung, smarte und dezentrale Energieversorgung – für den diesjährigen German Renewables Award 2017 erhofft sich das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg vor allem Bewerber mit Produkten und Projekten aus dem Bereich innovativer Systemlösungen. Bewerbungen werden in vier Kategorien angenommen: Preise werden in den Kategorien Produktinnovation des Jahres, Projekt des Jahres, Studentenarbeit des Jahres und für das Lebenswerk vergeben.

Windenergietechnologie und ein Energiespeichersystem

Bei der Vorjahresverleihung zeichnete die Jury „Windpionier“ Sönke Siegfriedsen für seinen globalen Beitrag für die Entwicklung der Windenergietechnologie mit dem German Renewables Award in der Kategorie „Lebenswerk“ aus. 50 Patentfamilien und 27 Windenergieanlagen gehen auf sein Konto. Das innovative Energiespeichersystem Ultra Capacitor Grid auf Basis von Doppelschichtkondensatoren der Freqcon GmbH erhielt den German Renewables Award 2016 in der Kategorie „Produktinnovation des Jahres“. Der Speicher lässt sich sowohl in Umrichtern von Windenergieanlagen als auch von PV-Anlagen einbauen.

Studentenarbeit Windenergie

Nils Gerke wurde mit dem German Renewables Award in der Kategorie „Studentenarbeit des Jahres Windenergie“ ausgezeichnet. Der Student der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, bewertete in seiner Masterarbeit Messdaten aus Windparks, um Nachlaufturbulenzen zu berechnen und den optimalen Standort der Windanlagen in einem Park zu identifizieren. Unter einer Nachlaufturbulenz verstehen Experten einen Windschweif mit einer geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zum Wind vor der Anlage.
mm

Quelle und weitere Informationen:
http://www.erneuerbare-energien-hamburg.de

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