Hamburg-News-Erneuerbare-Energie-Windrad-Feld
N117/2400 Gamma (2,4 MW) Windenergieanlage - © Nordex SE

Hamburger Unternehmen verbinden Ökologie und Ökonomie

Über 1.000 Unternehmen sind im Rahmen der Umweltpartnerschaft Hamburg aktiv. Der Umweltwirtschaftsgipfel in der Handelskammer

Seit 2003 leistet eine wachsende Zahl von Hamburger Unternehmen freiwillige Beiträge zum Umweltschutz. Im Rahmen der Umweltpartnerschaft Hamburg zwischen dem Senat und der Wirtschaft – vertreten durch die Handelskammer, die Handwerkskammer und den Industrieverband – sparen über 1.000 Mitglieder jährlich über 300.000 Tonnen CO2 und damit rund 51 Millionen Euro Betriebskosten ein. Beim Umweltwirtschaftsgipfel (29. Juni) in der Handelskammer tauschten sich über 150 Teilnehmer zum betrieblichen Umweltschutz aus und konnten im Rahmen einer Ausstellung Umsetzungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen begutachten. „Umweltschutz fängt beim Einsatz schadstoffarmer Mobilität und alternativer Energien an und geht über die Begrünung von Dächern bis hin zur Umrüstung von Gebäuden und Maschinen oder der Entwicklung von komplett neuen Techniken,“ sagte Kai Elmendorf, Vizepräses der Handelskammer Hamburg. „Es gibt also für jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung.“ 

Mehr als 300 Hamburger Unternehmen haben inzwischen das Ökoprofit-Einsteigerprogramm zur Einführung eines Umweltmanagementsystems durchlaufen und weitere 80 Betriebe engagieren sich dauerhaft im Ökoprofit-Klub. „Diese Unternehmen setzen ein klares Signal für den betrieblichen Umweltschutz,“ so Vizepräses Elmendorf. „Sie haben erkannt, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind.“ In Deutschland habe der Umweltschutz eine lange Tradition und Hamburg könne viele gute Beispiele des betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes vorweisen. 

UmweltPartnerschaft soll fortgesetzt werden

Als einer der Träger der UmweltPartnerschaft Hamburg unterstützt die Handelskammer Unternehmen durch Beratungs-, Bildungs- und Informationsangebote in allen Bereichen des Klima- und Umweltschutzes. So helfen die Handelskammer-Energielotsen den Mitgliedsunternehmen mögliche Einsparpotenziale im Energie- und Ressourcenverbrauch zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Seit 2009 haben die Energielotsen über 1.300 Beratungen durchgeführt. Darüber hinaus bietet die Handelskammer seit dem vergangenen Jahr mit den Energie-Scouts auch ein Programm für Auszubildende an. Die Azubis lernen dabei die Grundlagen des energie- und ressourcenschonenden Verhaltens im Betrieb. Gemeinsam mit den weiteren Trägern der UmweltPartnerschaft wird derzeit an der Fortschreibung des Projektes für weitere fünf Jahre ab 2018 gearbeitet. 
mm

Quelle und weitere Informationen:
www.hk24.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.