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Hafen Hamburg  - © mediaserver.hamburg.de / St. Wallocha

Hamburg und Schleswig-Holstein stärken Zusammenarbeit

Gemeinsamer Gewerbestandort geplant. Kooperationsprojekte sollen weiter vorangetrieben werden, zum Beispiel im Bereich der Erneuerbaren Energien

Die Hamburger Wirtschaftsbehörde will die gemeinsamen Projekte mit Schleswig-Holstein ausbauen. So soll im Norden ein grenzüberschreitender Gewerbestandort entstehen. Wie die Behörde am Montag mitteilte, bilden der Nordosten Hamburgs und das angrenzende Gebiet des Kreises Stormarn beiderseits der Bundesautobahn A1 einen attraktiven Wirtschaftsraum, in dem seit Jahren Gewerbeflächen nachgefragt werden. Im Hamburger Bezirk Wandsbek gibt es demnach in den nächsten vier Jahren nur knapp 19 Hektar frei verfügbare Gewerbeflächen.

Um das Flächenangebot zu verbessern, soll ein circa 40 Hektar großer, länderübergreifender Gewerbestandort in privater Verantwortung zweier kooperierender Grundeigentümer, der Jebens KG und der WAS entstehen. „Auf schleswig-holsteinischer Seite haben wir freie, gut erschlossene Gewerbeflächen zu bieten, die gerade für Unternehmen attraktiv sind, die auf Hamburger Stadtgebiet nicht mehr wachsen können“, erläutert Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Zusammenarbeit beim Ausbau Erneuerbarer Energien

Auch in anderen Bereichen werden grenzüberschreitende Kooperationsprojekte vorangetrieben. Unter dem Titel NEW 4.0 hat sich in Hamburg und Schleswig-Holstein eine Projektinitiative aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebildet, die in einem länderübergreifenden Großprojekt eine nachhaltige Energieversorgung realisieren will. Die Häfen in Hamburg und in Schleswig-Holstein arbeiten bereits intensiv zusammen. Ein Beispiel der Kooperation in Hafenfragen ist das gemeinsam von Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein getragene Hafenkonzept Unterelbe (Elbe Seaports). Darüber hinaus haben die beiden norddeutschen Länder viele gemeinsame Interessen beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Gemeinsame Delegationsreisen

„Wie gut die Zusammenarbeit nicht nur in der Politik, sondern auch bei den Unternehmen klappt, konnten alle feststellen, die uns aus Hamburg und Schleswig-Holstein auf unsere Reise in den Iran begleitet haben“, so Senator Frank Horch. In diesem Jahr seien weitere gemeinsame Delegationsreisen zum Beispiel nach Kopenhagen oder Indonesien geplant, auf denen der Wirtschaft in beiden Ländern Türen geöffnet werden sollen. „Es profitieren beide Länder, wenn Schleswig-Holstein und Hamburg ihre jeweiligen Stärken gemeinsam bewerben. Gerade für internationale Partner ist es wichtig, dass wir gemeinsam norddeutsch denken und handeln“, so Minister Reinhard Meyer.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hafen-hamburg.de/de/news

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