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Dr. Pluschke und Staatsrat Dr. Bösinger: © BWVI

Hamburg tritt dem Netzwerk der Bio-Städte bei

Synergieeffekte sollen den Hamburger Ökolandbau stärken. Auch Artenvielfalt und Klimaschutz soll durch das Bündnis verbessert werden

Es geht um öko-regionale Erzeugung, gesunde Ernährung, um Nachhaltigkeit und einen guten Umgang mit Ressourcen. Mit der Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung haben am Donnerstag Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und Dr. Peter Pluschke, Sprecher der Bio-Städte, Hamburgs Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte besiegelt.Bereits vor einigen Wochen hatte der Senat den Beitritt beschlossen. „Hamburg wird von den Synergieeffekten dieser bundesweiten Netzwerkarbeit profitieren, eigene Kompetenzen mit einbringen und gleichzeitig den lokalen Ökolandbau stärken“, sagte Rolf Bösinger.

Bessere Voraussetzungen für den Einsatz von ökologischen Produkten

Als zehnte Bio-Stadt im Netzwerk spricht sich nun auch Hamburg offiziell für die Förderung ökologisch erzeugter Produkte, regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie einer gesunden Ernährung aus. In Zukunft soll sich die Hamburger Öko-Agrarwirtschaft mit der Erschließung neuer regionaler Absatzwege und der Förderung von Absatzgemeinschaften weiterentwickeln. Zudem sollen bessere Voraussetzungen für den Einsatz von ökologischen Produkten in den Bereichen Schulverpflegung, Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen und in der Beschaffung der öffentlichen Verwaltung geschaffen werden. Auch wird sich die Stadt verstärkt für die Zusammenarbeit von Wirtschaftsakteuren der Erzeugung und Gemeinschaftsverpflegung einsetzen.

Artenvielfalt fördern und dem Klimaschutz Rechnung tragen

„Ökologisch erzeugte Produkte haben nicht nur eine wirtschaftlich zunehmende Bedeutung, sondern auch eine gesellschaftliche und ökologische Komponente. Der ökologische Landbau leistet einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften: Böden werden schonend bearbeitet, Abwasser wird weniger belastet, die Artenvielfalt gefördert und dem Klimaschutz Rechnung getragen“, so die Kooperationspartner.

Seit 2010 arbeiten Städte, die den Ökolandbau und Bio-Lebensmittel fördern, im Netzwerk der Bio-Städte zusammen. Im Vordergrund stehen Erfahrungsaustausch, gemeinsame Projekte, die Akquise von Fördermitteln und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Durch das gemeinsame Auftreten soll dem Anliegen ein höheres politisches Gewicht verliehen werden.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwvi
www.biostaedte.de

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