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Frau vor Computer-Bildschirmen - © Gorodenkoff/Fotolia

Hamburg bekommt einen Klimarechner für 45 Millionen Euro

Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Hamburg vereinbaren gemeinsame Finanzierung des neuen Superrechners

Seit 30 Jahren stellt das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg Rechenleistung für die Klima- und Erdsystemforschung zur Verfügung. Damit das DKRZ und seine Nutzer international wettbewerbsfähig bleiben, muss sein Hochleistungsrechner in regelmäßigen Abständen erneuert werden. In dieser Woche haben die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Freie und Hansestadt Hamburg einen Vertrag zur langfristigen Finanzierung des Hochleistungsrechners unterzeichnet. Für die kommende vorgesehene Beschaffung eines neuen Superrechners wird eine Gesamtinvestition in Höhe von 45 Mio. Euro benötigt.

Klimaforschung auf dem neuesten Stand der Technik

Bisher wurde die Finanzierung des neuen Hochleistungsrechners immer wieder neu ausgehandelt. Ab sofort übernehmen die Gesellschafter des Deutschen Klimarechenzentrums gemeinsam die Verantwortung, den Hochleistungsrechner am DKRZ auch in Zukunft auf dem neuesten Stand der Technik zu halten: Künftig beteiligt sich die Helmholtz-Gemeinschaft mit 45 Prozent an der Finanzierung, die Max-Planck-Gesellschaft mit 40 Prozent und die Freie und Hansestadt Hamburg mit 15 Prozent. Auf Grundlage des Abkommens wird erstmals im Jahr 2020 und dann in Abständen von in der Regel fünf Jahren die Recheninfrastruktur des DKRZ erneuert.

Infrastruktur für Forscher

„Das Abkommen ermöglicht es dem DKRZ, die Folgebeschaffung der Rechner- und Speicherinfrastruktur plangemäß voranzutreiben und mit einem neuen System ab 2020 den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Infrastruktur für innovative Forschungsfragen bereitzustellen.“, so Prof. Dr. Thomas Ludwig, Geschäftsführer des Deutschen Klimarechenzentrums.
bkr/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

Über das Deutsche Klimarechenzentrum

Das DKRZ ist eine nationale Service-Einrichtung für die Klima- und Erdsystemforschung. Sein derzeitiger Hochleistungsrechner HLRE-3 „Mistral“ hat mehr als einhunderttausend Prozessorkerne und eine Spitzenrechenleistung von 3.6 PetaFLOPS. Mit seiner Hilfe werden modellbasierte Simulationen des globalen Klimawandels und seiner regionalen Effekte untersucht. So wird am DKRZ zum Beispiel der Einfluss von Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit untersucht oder die Frage, inwieweit Klimaveränderungen vom Menschen gemacht sind.

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