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Projekt des Jahres oder Lebenswerk Wind: Über 60 Bewerbungen für German Renewables Award 2014

Preisverleihung im Rahmen der Messe WindEnergy Hamburg

Strom aus Meereswellen, dezentrale Energieversorgung von Städten, Kostenreduktionsmodelle für Offshore-Projekte – die 61 Bewerbungen für den German Renewables Award 2014 beeindrucken durch Themenvielfalt und einen hohen Innovationsgrad. Erstmals vergibt die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH (EEHH) den Preis nicht nur in den Kategorien „Produktinnovation des Jahres“ und „Projekt des Jahres“, sondern auch für die „Studentenarbeit Wind“ und das „Lebenswerk Wind“. Die feierliche Übergabe findet im Rahmen der internationalen Leitmesse WindEnergy Hamburg 2014 am 23. September 2014 in der Hamburger Fischauktionshalle statt.

Vier Preisträger

„Die Erneuerbaren Energien haben sich in Norddeutschland und in der Metropolregion Hamburg zu einem zentralen Sektor entwickelt. Als Leiter der Region Norddeutschland und des Hamburger Studienzentrums der Frankfurt School engagiere ich mich gern im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg. Der German Renewables Award ist eine wichtige Auszeichnung. Es ist eine Freude, die engagierten ‚Tüftler‘ und ‚Denker‘ zu beobachten und ihre Ideen zu verfolgen“, so Jurymitglied Rüdiger Theophil, Frankfurt School of Finance & Management GmbH. Gemeinsam mit sieben anderen Jurymitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft wählt er die vier Preisträger aus.

„Produktinnovation des Jahres“

In der Kategorie „Produktinnovation des Jahres“ reichte die Bandbreite von Systemen zur Stromerzeugung aus Meereswellen über Methoden zum Aufspüren von Vögeln in der Nähe von Windenergieanlagen bis hin zu Computerprogrammen, die Transportmittelverfügbarkeiten von Offshore-Komponenten anzeigen. Insgesamt gab es in dieser Rubrik neun Bewerbungen. 2013 kürte die Jury den Speicher der Breisgauer Firma ASD Automatic Story Device GmbH, der sowohl Solarstrom als auch Strom aus Blockheizkraftwerken und Windenergieanlagen speichern kann, als „Produktinnovation des Jahres“.

„Projekt des Jahres“:

Wie können sich moderne Unternehmen mit selbst erzeugter Energie versorgen? Wie speist eine Großstadt auf dezentrale Weise erneuerbaren Strom und Wärme in ihr Netz ein? Mit diesen Fragen und anderen beschäftigen sich die 18 Bewerbungen für die Rubrik „Projekt des Jahres“. 2013 gewann die Hamburger Spitzner Engineers GmbH mit einem neuartigen Flügeldesign, das eine deutliche Leistungssteigerung bei der Nachrüstung vorhandener Windenergieanlagen bewirken kann, den „German Renewables Award“ in dieser Kategorie.

„Studentenarbeit Wind“

Untersuchungen zu technischen Entwicklungen in der Windenergie und Kostenreduktionspotenzialen von Offshore-Windparks gehören zu den Themen der Abschlussarbeiten, die sich in der Kategorie „Studentenarbeit Wind“ beworben haben. In dieser Kategorie stehen sechs Einreichungen zur Wahl.

„Lebenswerk Wind“

28 Politiker, Technische Pioniere, Unternehmerpersönlichkeiten, Verbandsvertreter und Wissenschaftler, die sich mit ihrer beruflichen Lebensleistung für die Entwicklung der hiesigen Windenergiebranche eingesetzt haben, sind nominiert für die Rubrik „Lebenswerk Wind“. 2013 ging der German Renewables Award für das Lebenswerk im Bereich Erneuerbare Energien an Dr. Hartwig Westphalen, Gründer der SunEnergy Europe GmbH.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.eehh.de/gere/german-renewables.html

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