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German Renewables Award 2017 - © Jens Meier/EEHH GmbH

EEHH-Cluster prämierte wegweisende Ideen der Energiewende

Wichtiger Preis der Branche: Verleihung des German Renewables Award 2017 in vier Kategorien

Auch die diesjährigen Preisträger des German Renewables Award 2017 stehen wieder für Erfindungsreichtum und Innovation. Mit ihren Siegerprojekten bearbeiteten sie zentrale Herausforderungen der Energiewende. Für diese herausragenden Leistungen prämierte sie am 30. November eine Fachjury, bestehend aus acht Fachleuten der Erneuerbare-Energien-Branche. „Die Preisträger zeigen sehr deutlich, dass erhebliche Verbesserungen im Detail an Wind-, Solaranlagen oder Energiespeichern auch heute möglich sind. Dadurch steigt ihre Anwendungsbreite bei deutlich verringerten Umweltauswirkungen und Kosten”, so Jan Rispens, Geschäftsführer der EEHH GmbH.

Produktinnovation und Projekt des Jahres

Der Gewinner in der Rubrik „Produktinnovation des Jahres“, E.ON Climate & Renewables, setzte bei seinem Offshore-Wind-Projekt vor der Nordküste Rügens erstmals ein spezielles Verfahren ein, um die Fundamente besser vor Korrosion zu schützen. Die Vorteile der dabei verwendeten Aluminium-Beschichtung: Eine enorme Kostenersparnis und eine erheblich geringere Umweltbelastung.

Modellhaft entwickelte das Fraunhofer IWES im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes StEnSEA ein Offshore-Pump-Speicher-Kraftwerk im Bodensee und erhielt den German Renewables Award in der Kategorie „Projekt des Jahres“.

Studentenarbeit und Lebenswerk des Jahres

Mit Hilfe einer Offsetbox erreichte die Bachelor-Absolventin Svenja Wenck von der HAW Hamburg, dass CIGS-PV-Module, die altersbedingt an Leistung verloren haben, sich im laufenden Betrieb automatisch regenerieren und ihre Leistung somit gesteigert werden kann. Dafür erhielt sie den Award in der Kategorie „Studentenarbeit des Jahres“.

Als Senator für Wasserwirtschaft, Energie und Stadtentsorgung sowie als Leiter der Hamburger Umweltbehörde setzte sich der Jurist und diesjährige Gewinner in der Kategorie „Lebenswerk des Jahres“, Jörg Kuhbier, von 1983 bis 1991 maßgeblich für eine nachhaltige Klimapolitik in Hamburg ein. „Die Spruchweisheit, der Fortschritt sei eine Schnecke, ist durch die stürmische und bahnbrechende Entwicklung der erneuerbaren Energien seit Einführung des Stromeinspeisungsgesetzes im Dezember 1990 eindrucksvoll widerlegt worden. An dieser Erfolgsstory gemeinsam mit vielen begeisterungsfähigen Menschen mitwirken zu können, war und ist eine ständige Freude“, betont Kuhbier.
bkr/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.erneuerbare-energien-hamburg.de/presse

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