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Die Energiewende zu Hause – Speicherung von Sonnenenergie

Ein Hamburger Unternehmen bietet durch ein neues Eigenstromsystem die Speicherung von Sonnenenergie unabhängig von EEG-Auflagen

Die Sonnenenergie gehört seit einigen Jahren zu den bedeutendsten erneuerbaren Energieformen. Gemeinsam mit der Windenergie gilt die Sonnenenergie als zukunftsweisende Energiequelle, um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Durch den technischen Fortschritt wird die Solartechnik technisch und finanziell immer attraktiver. Die Menge des erzeugten Stroms ist bei der stärksten Sonneneinstrahlung am größten. Dies ist im Tagesablauf übelicherweise in der Mittagszeit der Fall. In privaten Haushalten ist die Stromverbrauch aber in den Abendstunden am größten.

Die entscheidende Herausforderung liegt daher darin, den solaren Stromertrag optimal zu nutzen: das heißt vor allem, den Sonnenstrom vom Tag bis zur Zeit des größeren Verbrauchs am Abend, zu speichern. Das Hamburger Unternehmen Free-e GmbH hat nun eine Lösung präsentiert und bietet mit „Sunbox“ und „Stromcontrol“ zwei Möglichkeiten zur Speicherung der Energie.

Modulares Erzeugungs- und Speichersystem für Solarstrom

Die Free-e GmbH konzentriert sich dabei auf Eigenstromanlagen im kleinen und mittleren Anwendungsbereich. Mit „Sunbox“ und „Suncontrol“ hat das Unternehmen Bausteine für die Erzeugung eigener Energie entwickelt, die mit einem Lithium-Batteriesystem den Sonnenstrom zwischenspeichern können. „Ziel ist es, mit Free-e-Systemen bei optimaler Verbrauchssteuerung schrittweise den größten Teil des Eigenverbrauchs selbst zu erzeugen – rund ein Drittel geht problemlos bereits heute mit kleinen Systemen“, sagt Dr. Hartwig Westphalen, Gründer von Free-e. Das Besondere dabei sei, dass der durch das System erzeugte Strom, der nicht sofort durch eigene Energienutzung verwendet wird, nicht ins öffentliche Netz eingespeist wird, sondern für den späteren Eigenverbrauch gespeichert wird. So sei die Energiegewinnung unabhängig von EEG-Auflagen und auch eine Gewerbsanmeldung ist demnach nicht nötig. Der Solarstrom werde eigenständig genutzt.

Kleinste Ausbaustufe mit 1,6 Kilowatt Leistung

Da der Strom nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird, sei der Aufbau nicht durch EEG-Auflagen reguliert. Somit können die Solarmodule auf dem Hausdach, der Garage, dem Schuppen oder auch im Garten montiert werden. Aufgrund des modularen Gesamtkonzepts können mit der kleinsten Ausbaustufe von fünf bis sechs Photovoltaikmodulen nach Angaben des Unternehmens etwa 1,6 Kilowatt Strom aus einer Fläche von 10 Quadratmeter erzeugt werden. Die Versorgung über das normale Stromnetz bleibt parallel zur Eigenversorgung erhalten, um bei Bedarf die fehlende Strommenge auszugleichen.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
http://www.erneuerbare-energien-hamburg.de/
https://www.free-e.de/

Networkevent

Die Free­-e GmbH ist Mitglied im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg. Am 12. Juli lädt das Cluster zu einer Netzwerk-Veranstaltung, dem Sommerfest, ins Café Schöne Aussichten ein. Infos zur Veranstaltung finden sie unter www.erneuerbare-energien-hamburg.de.

Seit der Gründung 2011 haben sich über 190 Mitgliedsunternehmen und -­institutionen aus der Metropolregion Hamburg im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH-­Cluster) zusammengeschlossen. Ziel ist es, in diesem Netzwerk die Kompetenzen der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen zu bündeln und die Zusammenarbeit im Bereich der Ernereubaren Energien zu stärken und zu fördern.

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