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B+R-Ausbau: 3.400 Fahrradstellplätze in diesem Jahr

Bis 2025 sollen 28.000 B+R-Plätze an allen 133 Schnellbahnstationen Hamburgs bereitstehen. 31 Millionen Euro sind dafür eingeplant

3.400 renovierte und neu gebaute Fahrradstellplätze in diesem Jahr – so lautet das Ziel der P+R-Betriebsgesellschaft. Sie will ihr Angebot für Radfahrer unter dem Motto „clever umsteigen“ an 13 U-Bahn-Haltestellen, an vier S-Bahnhöfen sowie am Hamburger Hauptbahnhof deutlich ausbauen. In 2017 wurden demnach bislang 2.000 zusätzliche Bike+Ride-Abstellplätze geschaffen.

„Mit einem attraktiven B+R-Angebot und sicheren Abstellmöglichkeiten an den Schnellbahnhaltestellen machen wir die Kombination von Rad und ÖPNV noch attraktiver und entlasten die Innenstadt vom Autoverkehr“, erklärt Andreas Rieckhof, Staatsrat in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. „Lärm und Emissionen spielen eine immer bedeutendere Rolle. Das wollen wir in den Griff bekommen. Es wird oft unterschätzt, welche Potenziale in der Verknüpfung von Fahrrad und Öffentlichem Personennahverkehr liegen.“ 

Entwicklungskonzept mit 28.000 B+R-Plätzen

Die bisherigen Stellplätze sollen erst der Anfang sein. Das Entwicklungskonzept des Senats zur besseren Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV in Hamburg aus dem Jahr 2015 hat das Ziel, bis zum Jahr 2025 insgesamt 28.000 B+R-Plätze an allen 133 Schnellbahnstationen bereitzustellen. Darunter fallen allein 12.000 neu zu bauende Stellplätze. 31 Millionen Euro stellt der Senat dafür zur Verfügung. Umgesetzt wird das Programm durch die P+R-Betriebsgesellschaft.

In den vergangenen Jahren entstanden drei neue Anlagen: Saarlandstraße (180 Plätze), Poppenbüttel (540 Plätze) sowie Othmarschen (110 Plätze). Künftig sollen pro Jahr acht bis dreizehn Anlagen neu- bzw. umgebaut und renoviert werden.

Fahrradstädte als Vorbild: Amsterdam, Kopenhagen und Münster

Zusätzliche Möglichkeiten des innerstädtischen Radverkehrs sehen die P+R-Planer in speziellen Fahrradstationen an allen Hamburger Fernbahnhöfen (Harburg, Hauptbahnhof, Dammtor, Altona und Diebsteich). Neben dem sicheren Abstellen sollen diese Radstationen auch Zusatzangebote wie Reparaturservice und Fahrradwaschanlagen bieten. So soll die Nutzung des eigenen Fahrrads für den Weg in die Stadt oder zum Bahnhof noch komfortabler gestaltet werden. Fahrradstädte wie Amsterdam, Kopenhagen und Münster, die bereits über solche Fahrradstationen verfügen, sind das Vorbild. Aktuell laufen Machbarkeitsuntersuchungen.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
http://www.hamburg.de/

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