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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
Abendstimmung Speicherstadt: © www.mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht

New York Times zählt Hamburg zu den „Places to Go“

Speicherstadt und Elbphilharmonie haben die Redakteure überzeugt. Hamburg sei ein „Hafen für Architektur und Design“

Die New York Times hat Hamburg zu einem der „52 Places to Go“ in 2017 gekürt. Ein entsprechender Artikel ist am 4. Januar in der amerikanischen Tageszeitung erschienen. Dort wird Hamburg nahezu poetisch als „Hafen für Architektur und Design“ („A haven for architecture and design“) beschrieben. In wenigen Tagen eröffnet in Hamburg die Elbphilharmonie und wird als das neue Wahrzeichen der Stadt zur Top-Platzierung in dem internationalen Ranking beigetragen haben. Die Elbmetropole schafft es auf Position zehn und als einzige deutsche Destination in das Ranking. Hamburg sichert sich damit einen Rang über dem marokkanischen Marrakesch („spiritual resting place“) und direkt hinter dem amerikanischen Detroit („Comeback City”). Auf den ersten Platz steht in diesem Jahr mit Kanada gleich ein gesamtes Land („a world to explore“).

Architektonische Highlights im Fokus

Zur Begründung für die Top-Platzierung der Hansestadt schreibt der Journalist David Farley, dass die „lang ersehnte“ Elbphilharmonie mit ihrem zackenförmigen Dach, das an Segel und maritime Historie erinnert, in diesem Jahr eröffnet. Erwähnung findet auch die Elbpromenade im Hafen, die durch das gewundene Design der im vergangenen Jahr verstorbenen Architektin Zaha Hadid erstrahle. Auch die Speicherstadt – seit 2015 Unesco-Welterbe – habe eine große Anziehungskraft. Eine stimmungsvolle Nachtansicht der historischen Lagerhäuser schmückt den Artikel. Auch das 5-Sterne Luxushotel Fontenay, das in diesem Sommer in Hamburg eröffnet, wird vom Autor gelobt. Offenbar konnte Hamburg bei den New York Times-Redakteuren besonders auch mit architektonischen Highlights punkten.

London, Berlin und Tokio nicht im Ranking

Im zwölften Jahr kürt die New York Times-Redaktion im Reise-Ressort ihre „52 Places to Go“. Nach Angaben der Tageszeitung sollten wie in den Vorjahren möglichst unterschiedliche Destinationen in die Auswahl gelangen. So schafften es sowohl bekannte als auch unbekannte Plätze und solche, die thematisch wie geographisch sehr unterschiedlich sind, in das Ranking. Unter anderem aus diesem Grund tauchten bekannte Spots wie London, Berlin oder Tokio, in diesem Jahr nicht auf. Hinweise und Informationen zu potenziellen Kandidaten erhalte die Redaktion von ihren Mitarbeitern weltweit. Die finale Auswahl werde in einer Redaktionskonferenz getroffen. Über den Hashtag #52places können auch Leser auf Instagram Orte für das Ranking vorschlagen.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.nytimes.com/places-to-visit
www.nytimes.com/places-to-go-faq-2017

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