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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
Campus Forschung UKE: © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

UKE-Projekte erhalten 2,5 Millionen Euro vom Bund

Ein wissenschaftliches Kooperationsnetz aus Partnern in der Metropolregion soll die Gesundheitsversorgung verbessern. Projektstart im Februar

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für Forschungsprojekte am UKE eine Strukturförderung in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro bewilligt. Versorgungsforscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wollen in der Metropolregion Hamburg ein Kooperationsnetz für Versorgungsforschung aufbauen. Das Projekt soll im Februar 2017 starten. „Es geht insbesondere darum, mit Partnern in der Metropolregion stabile Strukturen für innovative sowie Berufsgruppen und Institutionen übergreifende Netzwerke zu schaffen, die die Versorgung von Patienten verbessern“, erklärt Prof. Dr. Dr. Martin Härter, Sprecher des Center for Health Care Research (CHCR) und Direktor des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie des UKE.

Zuschlag zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe

Neben dem Aufbau des Kooperationsnetzwerks hat das BMBF ein weiteres Forschungsprojekt bewilligt, das sich mit der Schulung von Hausärzten, Psychiatern und Psychotherapeuten im Umgang mit Patienten, die unter Depressionen, Angststörungen oder Alkoholsucht leiden, befasst. Ziel ist es, an Fachleitlinien orientierte Behandlungspfade umzusetzen und die Wirksamkeit dieser fachlich verbesserten Betreuung zu überprüfen. Darüber hinaus erhielt Dr. Isabelle Scholl, Psychologin und Wissenschaftlerin im Institut und der Poliklinik für Medizinische Psychologie, den Zuschlag des BMBF zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe in der Versorgungsforschung.

Symposien, Seminare und Workshops

Das CHCR arbeitet im Rahmen der Förderung mit verschiedenen Wissenschaftsinstituten, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, ambulanten und stationären Versorgern, Betroffenenverbänden, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärzte- und Psychotherapeutenkammer und Krankenkassen in der Region Hamburg zusammen und unterstützt bereits bestehende Versorgungsnetzwerke bis ins Jahr 2020. Neben der Durchführung innovativer Forschungsprojekte wird das Netzwerk eine Plattform zum Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und zur Fortbildung zu aktuellen Themen der Versorgungsforschung anbieten, in dessen Rahmen regelmäßige Symposien, Seminare und Workshops in der Hamburger Region durchgeführt werden.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.uke.de

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