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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
StadtRAD-Fahrer an der Außenalster: © www.mediaserver.hamburg.de / Roberto Kai Hegeler

Innovative Projekte für die gesundheitliche Versorgung in Hamburg

Über den Innovationsfonds des Bundes stehen jährlich 300 Millionen Euro zur Verfügung

Mit Unterstützung der Hamburger Landeskonferenz Versorgung sollen mehrere Projekte für die gesundheitliche Versorgung der Hamburger umgesetzt werden. Dafür sollen die Maßnahmen für den Innovationsfonds auf Bundesebene vorgeschlagen und mit finanzieller Unterstützung in der Hansestadt realisiert werden. In diesem Fonds stehen vier Jahre lang jeweils 300 Millionen Euro für neue Versorgungsformen und die Versorgungsforschung zur Verfügung. Die ausgewählten Projekte wurden von der Landeskonferenz einstimmig empfohlen. „Wir brauchen innovative Projekte, um auch in Zukunft die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für die Menschen in der Stadt und im Umland sicher stellen zu können“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Projektbeispiele

Aus Mitteln des Innovationsfonds sollen Versorgungsmodelle gefördert werden, die über die bestehende Regelversorgung hinausgehen und sektorenübergreifend sind. Im Rahmen des Projektes „Gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung in Billstedt und Horn“ sollen zum Beispiel ein innovatives Versorgungsmanagement aufgebaut, Gesundheitsförderung und Prävention etabliert, Ärztinnen und Ärzte entlastet und die ambulante wohnortnahe Versorgung gestärkt werden.

Ein weiteres Projekt, das die Unterstützung der Landeskonferenz gefunden hat, ist das „NetzWerk LebenPlus“ (NWLP). Die Maßnahme, die vom Albertinen-Krankenhaus und der Techniker Krankenkasse beantragt wird, will verschiedene Hilfsangebote miteinander vernetzen, um eine ambulante Versorgung zu Hause zu einer Alternative für ältere, pflegebedürftige Menschen zu machen.

Wartezeiten für Behandlungen verkürzen

Das ebenfalls befürwortete Projekt „Modell der sektorenübergreifend-koordinierten, schweregrad-gestuften Versorgung psychischer Erkrankungen“ (RECOVER) hat das Ziel, die Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Es geht unter anderem darum, Wartezeiten auf eine Behandlung zu verkürzen, ein sprach- und kultursensibles Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund zu schaffen und neue Verknüpfungen ambulanter Versorgungsformen zu erproben, um stationäre Behandlungen möglichst zu vermeiden.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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