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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
Fraunhofer: © Fraunhofer IME

European ScreeningPort erfolgreich in die Fraunhofer-Gesellschaft integriert

Hamburg baut die pharmazeutische Wirkstoffforschung in der Hansestadt weiter aus. Integration eröffnet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten.

Hamburg unterstützt und fördert die Integration sowie das weitere Wachstum des IME-ScreeningPort mit einem Betrag von drei Millionen Euro. Die Expertise des IME-ScreeningPort liegt in der Entwicklung biologischer Erprobungssysteme, in der hochautomatisierten Wirkstoffsuche („Screening“), in der Identifizierung von Biomarkern für die Diagnose von Krankheiten sowie in der Begleitung präklinischer- sowie klinischer Studien und in der pharmakologischen Bioinformatik.

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeld: „Es ist ein wichtiger Schritt, den European ScreeningPort in die Fraunhofer Gesellschaft zu überführen, um die vorklinische Medikamentenentwicklung in Hamburg gezielt auszubauen. Durch die Vernetzung mit der biologischen Strukturaufklärung am DESY, den Wissenschaftlern am UKE und den industriellen Angeboten der Evotec entsteht hier ein international erstklassiger Standort.”

Grenzüberschreitende Wirkstoffforschung

Am neuen Standort des IME in den VolksparkLabs in Hamburg werden die knapp 30 Mitarbeiter als IME-ScreeningPort ihre bisherigen Kompetenzen in die angewandte Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft einbringen und ausbauen. Im Verbund mit seinem Mutterinstitut wird die neue Einrichtung als Plattform zwischen Grundlagenforschung und industrieller Entwicklung fungieren.
him

Quelle:
hamburg.de

Weitere Informationen:
http://screeningport.com

Über die European ScreeningPort GmbH (ESP)

Die European ScreeningPort GmbH in den Hamburger VolksparkLabs wurde 2007 in Hamburg in Form einer Public Private Partnership von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Evotec AG gegründet. Das im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffsuche tätige Unternehmen hatte es sich zum Ziel gesetzt, eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung an Krankheitsursachen und der Entwicklung von Medikamenten bei Pharmaunternehmen zu schlagen. ESP konnte sich damit als eine der weltweit führenden internationalen Einrichtung für das Screening von kleinen Molekülen für akademische Ziele positionieren.

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