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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
© Hamburg Messe Michael Zapf

WindEnergy Hamburg mit Rekordbeteiligung zu Ende gegangen

Weltweit größtes Branchentreffen der Windenergie schließt mit Topbilanz. Noch mehr Aussteller und Besucher aus dem Ausland

Die Weltleitmesse der Windindustrie legte bei der Internationalität gegenüber der Premiere 2014 nochmals deutlich zu: Rund 35 000 Fachbesucher aus 48 Nationen kamen nach Hamburg. Der Anteil der internationalen Besucher stieg auf rund 40 Prozent, der Anteil internationaler Aussteller auf 44 Prozent. „Besser konnte es nicht laufen. Die Erfolgsmeldungen unsere Aussteller sind geradezu überwältigend. Zahlreiche Unternehmen haben auf der Messe in großem Umfang Geschäfte abgeschlossen“, betonte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Der internationale Windmarkt wird nach diesen Messetagen um viele Megawatt wachsen.“

300 Experten referierten zu allen wichtigen Themen

Vier Tage lang, vom 27. bis 30. September, präsentierten in neun Messehallen rund 1400 Aussteller aus 34 Nationen ihre Produktneuheiten und Dienstleistungen für den Onshore- und Offshore-Bereich. Erstmals fand parallel die Konferenz WindEurope Summit statt, die unter dem Motto „Making transition work“ ein hochkarätiges Programm mit Vorträgen von rund 300 Experten zu allen aktuellen und künftigen Themen der Industrie bot. Bernd Aufderheide: „Unsere Aussteller haben es ausdrücklich begrüßt, dass beide Top-Events der Windindustrie parallel stattfanden.“

Viele Aussteller aus dem Ausland

Nach einer repräsentativen Besucherbefragung eines unabhängigen Marktforschungsinstituts sind mehr als die Hälfte der Messebesucher an Geschäftsentscheidungen ihrer Unternehmen direkt beteiligt. Rund 60 Prozent kamen zur Weltleitmesse, um neue Geschäftskontakte anzubahnen. Das Interesse an Angeboten der Offshore- wie der Onshore-Windindustrie war nahezu gleich groß. Die hohe Internationalität und die große Bandbreite des Messeangebots wurden von jeweils weit über 90 Prozent der Besucher hervorgehoben. „Bei einer Exportquote von 70 Prozent ist klar, dass die Windindustrie Deutschlands global denkt und agiert. Der VDMA und die Anlagenhersteller aus Deutschland sehen darum mit Freude: Hamburg hat das Versprechen globale Leitmesse zu sein voll eingelöst”, so Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.windenergyhamburg.com

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