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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
Siemens SWT-6.0-154: © Siemens AG

Windenergiekompetenz an der Unterelbe gestärkt

Industrie- und Innovationsstandort Metropolregion Hamburg profitiert von der Siemens-Ansiedlung in Cuxhaven

Die Wirtschaft und auch der Arbeitsmarkt machen schon lange nicht mehr an Landesgrenzen halt. Es sind nicht mehr Staaten oder einzelne Kommunen, die im Wettbewerb stehen, sondern zunehmend große Wirtschafts- und Metropolregionen. Hamburg und Cuxhaven verbindet eine intensive wirtschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion Hamburg.

Energiewende als Katalysator für nachhaltiges Wachstum

Die Energiewende ist dabei ein großes Thema, denn dem Norden, speziell der Region an der Unterelbe, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Neben dem Ausbau der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen sind eine Reihe von infrastrukturellen Themen zu bewältigen, die ein Unternehmen oder auch ein Bundesland allein nicht stemmen kann. Hamburg ist die Heimat für etliche Headquarters aus dem Bereich Windenenergie. Seit dem 1. Oktober 2011 ist die Siemens Windpower and Renewables Division mit ihren Hauptsitz in Hamburg präsent. Mehr als 700 Mitarbeiter kümmern sich hier um das Windenergiegeschäft. Mit seinem Standort in der Hansestadt prägt das Unternehmen, weltweiter Marktführer im Bereich Offshore, maßgeblich die europäische Windmetropole Hamburg. Im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg agiert Michael Westhagemann, CEO der Siemens AG Region Nord und Deutschlandchef von Siemens Wind Power, als Vorsitzender des Fördervereins.

Senator Frank Horch: „Es ist für den Bereich der Windenergie, der für den Norden der bedeutendste Faktor für die Energiewende ist, besonders wichtig, leistungsfähige Häfen und Logistikzentren zu haben, die den besonderen Anforderungen der Offshore-Windenergie gerecht werden. Die Unterelberegion, speziell auch Cuxhaven bietet diese Voraussetzungen.“

Prädestiniert als Basishafen

Der Cuxhavener Hafen ist als Basishafen für die Offshore-Windenergie geradezu prädestiniert: mit seinen schwerlastfähigen Kaikanten und den großen verfügbaren Flächen ist er optimal ausgerichtet auf die logistischen Bedarfe und auch auf die Produktion für Offshore-Windanlagen. Senator Frank Horch sagt: „Die Entscheidung der Siemens AG, sich in Cuxhaven mit einer Produktionsstätte für Windturbinen anzusiedeln stärkt den Industrie- und Innovationsstandort Metropolregion Hamburg. Cuxhaven und Hamburg sind Partner auf Augenhöhe. Ziel dieser Zusammenarbeit ist eine Profilbildung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des gesamten norddeutschen Raumes. Ich gratuliere ganz besonders dem Cuxhavener Bürgermeister Dr. Ulrich Getsch zu diesem tollen Ansiedlungserfolg.“

200-Millionen-Euro-Investition

Siemens investiert rund 200 Millionen Euro für die neue Produktionsstätte. Sie soll direkt am Hafen auf einer Fläche von 170.00 Quadratmetern entstehen – das entspricht rund 24 Fußballfeldern. Ab Mitte 2017 soll hier die Herstellung von Maschinenhäusern für die neue Windturbinengeneration D7 beginnen. Das beinhaltet die Endmontage von Generatoren, Naben und Gondelteilen, aus denen dann die Maschinenhäuser für die Offshore-Windenergieanlagen entstehen. Durch die günstige Lage des neuen Standorts am Hafen lassen sich teure Transporte über Land vermeiden, da schwere Komponenten direkt auf Transportschiffe geladen werden können.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.siemens.com

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