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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
Amrumbank: © E.ON

Neuer Nordsee-Windpark offiziell in Betrieb

Amrumbank West soll rund 300.000 Haushalte mit Erneuerbarer Energie versorgen. Energiekonzern E.ON investiert eine Milliarde Euro

Die Stromerzeugung im Offshore-Windpark Amrumbank West von E.ON ist offiziell gestartet. Bei einer Veranstaltung im Hafenmuseum Hamburg haben der CEO von E.ON, Johannes Teyssen, gemeinsam mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Minister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, sowie Helgolands Bürgermeister Jörg Singer und Projektleiter Dominik Schwegmann den Windpark am vergangenen Donnerstag symbolisch in Betrieb genommen. Amrumbank West liegt 35 Kilometer nördlich von Helgoland.

Die Anlage soll mit einer installierten Leistung in Höhe von 302 Megawatt etwa 300.000 Haushalte mit Erneuerbarer Energie versorgen und dabei mehr als 740.000 Tonnen CO2 vermeiden. Laut E.ON betragen die Investitionskosten rund eine Milliarde Euro.

Nötiger Rückhalt für die Energiewende

„Amrumbank West ist ein weiterer Leuchtturm des Windenergie-Ausbaus auf See. Ihm müssen weitere folgen, damit das energiewirtschaftliche und industriepolitische Potenzial der Offshore-Windenergie nicht ungenutzt bleibt”, sagte Scholz. Hamburg und die norddeutschen Länder setzten sich dafür ein, dass die Erweiterung der Netzinfrastruktur und der Bau von Windparks weiter vorangetrieben werden. “Sauberer Strom wird in ganz Deutschland benötigt und der Ökostrom der Nordsee gibt der Energiewende den nötigen Rückhalt“, so der Bürgermeister weiter.

Offshore-Windenergie weiterentwickeln

„Verlässlichkeit und ein kontinuierlicher Ausbau sind die Eckpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung der Offshore-Windenergie. Mit dem Windpark Amrumbank West leistet E.ON hier einen wichtigen Beitrag”, so Staatssekretär Uwe Beckmeyer. Das Projekt knüpfe an bisherige Erfahrungen im Offshore-Bereich an und beweise, dass das norddeutsche Cluster viele Wettbewerbsvorteile biete: die räumliche Nähe der am Projekt beteiligten Firmen, die Arbeit im Netzwerk und die Kooperation über längere Zeiträume hinweg.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.eon.com
www.erneuerbare-energien-hamburg.de

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