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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
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Mobilitätstrends für die Metropolregion Hamburg

Nachhaltige Mobilität ist das zentrale Thema der diesjährigen Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg. Mehr als 400.000 Pendler täglich

Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Besonders umweltschonend und nachhaltig sollte sie sein. Daher widmet sich die diesjährige Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg in Ludwigslust an diesem Mittwoch mit gut 350 Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dem Thema „Nachhaltige Mobilität“.

Immer mehr Pendler

Über 400.000 Menschen pendeln täglich in der Metropolregion Hamburg. Tendenz steigend. Auch die Ansprüche an die Mobilitäts-Angebote nehmen zu: Gut erreichbar, miteinander verknüpft, klima-schonend, barrierefrei und mit Echtzeit-Fahrplandaten sollten sie sein. Unterschiedliche Herausforderungen liegen in der Metropolregion Hamburg im ländlichen und städtischen Bereich. In den Städten muss daran gearbeitet werden, den Verkehr leiser und die Luft sauber zu machen. Auf dem Land ist es beispielsweise wichtig, Lösungen für den Weg von den Bahnstationen nach Hause zu finden.

Gemeinsam müssen Land und Stadt daran arbeiten, Verkehrsengpässe im Stadtverkehr und durch das tägliche Einpendeln, auch mit Hilfe technologischer Entwicklungen, besser zu regeln. “Wichtigstes Ziel muss es sein, ein angemessenes, den Bedürfnissen gerecht werdendes Gesamtkonzept zu entwickeln, ökologisch und ökonomisch vernünftig, das alle Angebote integriert und klug vernetzt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering in seinem Grußwort. Metropolregionen können durch regionale Kooperation dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Vorträge und Workshops

Ziel der jährlich stattfindenden Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg ist es, neue Handlungsfelder aufzuzeigen, bestehende Kooperationen zu festigen sowie neue zu gründen. In den Foren und Diskussionsrunden zu den Themen Digitalisierung, Mobilitätsmanagement, Verkehrsvermeidung, Erreichbarkeit im Ländlichen, Elektromobilität und Radverkehr, werden diverse Möglichkeiten diskutiert. So könnten in der Stadt vermehrt Lastenfahrräder mit Elektroantrieb Autos ersetzen und so die Straßen und das Klima entlasten.

Elektrofahrräder mit guter Reichweite und ein entsprechender Ausbau der Fahrradwege könnten die Abhängigkeit vom eigenen Auto genauso reduzieren wie gut ausgebaute Car-Sharing-Systeme. Als Zubringer zum ÖPNV und durch Integration in Mobilitäts-Apps können diese Angebote helfen, den Individualverkehr weiter zu reduzieren. Im Ländlichen Raum können zudem autonom fahrende Zubringerdienste den Menschen dabei helfen, auf ihr Privat-PKW zu verzichten. Auch Kommunen und Firmen seien hier zur Entwicklung von Konzepten aufgerufen.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.metropolregion.hamburg.de/regionalkonferenz..
www.metropolregion.hamburg.de

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