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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
StadtRAD-Fahrer an der Außenalster: © www.mediaserver.hamburg.de / Roberto Kai Hegeler

Hamburg schließt Bündnis für den Radverkehr

Trend zum Fahrrad soll weiter gefördert werden: 33 Millionen Euro für Ausbau der Radwege-Infrastruktur

Vertreter des Senats und der Bezirke haben am Donnerstag gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz das „Bündnis für den Radverkehr“ unterzeichnet. Es sieht unter anderem vor, das 280 Kilometer lange Netz der 14 Velorouten in Hamburg bis 2020 fertigzustellen sowie Bezirksrouten und Abstellmöglichkeiten auszubauen.

Die Bezirksämter und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation schließen dazu für die im jeweiligen bezirklichen Zuständigkeitsbereich liegenden Infrastrukturmaßnahmen jährliche Vereinbarungen ab. Für den Ausbau der Radverkehr-Infrastruktur sind Finanzmittel in Höhe von 33 Millionen Euro aus Bundesmitteln und dem Etat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bis 2018 vorgesehen. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation finanziert ein externes Ingenieur- bzw. Planungsbüro, das die Aufgaben des zentralen Projektsteuerers übernimmt.

Radwegenetz mit gesamter Verkehrplanung verbinden

Der Bündnistext war zuvor abgestimmt worden mit den sieben Bezirksämtern und den bezirklichen Gremien, den involvierten Fachbehörden, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Hamburg Port Authority (HPA), der HafenCity Hamburg GmbH, der Park+Ride-Betriebsgesellschaft mbH, der Stadtreinigung Hamburg und dem Landesbetrieb Verkehr.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Mobilität in Hamburg ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Wir gehen zu Fuß, nutzen Fahrrad, Auto, Bus, Bahn und Fähre. In dieser Mischung wird das Fahrrad für viele Hamburgerinnen und Hamburger immer beliebter. Es ist gesund, klimafreundlich und praktisch. Es passt in den Lebensalltag einer modernen Metropole. Unser gemeinsames Ziel ist es, diesem Trend zum Fahrrad weiter den Weg zu ebnen. Wir wollen das Radwegenetz ausbauen und es intelligent mit der gesamten Verkehrsplanung verbinden.

“Gute Radverkehrsangebote verbessern den Verkehrsfluss insgesamt auf den Straßen. Zudem gelten gute Bedingungen für den Radverkehr im Wettbewerb um Fachkräfte und die Ansiedlung von Unternehmen als ein Indikator für eine lebenswerte Stadt“, so Hamburgs Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.hamburg.de/fahrrad

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