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Wirtschaftsnachrichten aus der Metropole
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Einer der größten Windparks Deutschland in Betrieb genommen

Globaltech I am Start. Mit 400 Megawatt kann der größte deutsche Offshore-Windpark, der in diesem Jahr vollständig in Betrieb genommen wurde, 445.000 Haushalte versorgen

Der Nordsee-Windpark Global Tech I ist offiziell in Betrieb genommen worden. Das Startsignal gaben am Mittwoch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Vertreter der Projektgesellschaft Global Tech I Offshore Wind GmbH. Mit 400 Megawatt ist er der größte deutsche Offshore-Windpark, der in diesem Jahr vollständig in Betrieb genommen wurde. Bis heute gibt es den Betreibern zufolge in Deutschland nur einen anderen Windpark mit der gleichen Gesamtleistung.

Strom für 445.000 Haushalte

Global Tech I verfügt über insgesamt 80 Windturbinen der 5 Megawatt-Klasse und erreicht damit eine installierte Gesamtleistung von 400 Megawatt. So kann das Nordsee-Kraftwerk jährlich rund 445.000 Haushalte mit Strom aus Windkraft versorgen und will damit einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Energieversorgung und zur Erreichung der Klimaziele erreichen. Die CO2-Einsparung beträgt demnach jährlich 1,2 Millionen Tonnen im Vergleich zu herkömmlichen Kohlekraftwerken.

„Global Tech I ist ein Teamwork der Spitzenklasse. Über Bundesländer und Landesgrenzen hinweg ist das Projekt geplant, finanziert und realisiert worden. Die Bremer steuern die Turbinen und von dort stammen sie auch, in Niedersachen erfolgt die Netzeinspeisung und hier in Hamburg liegt die Verantwortung für den Betrieb und die Steuerung des Windparks“, sagte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz.
kk

Anteilseigner

Hinter dem Projekt stehen folgende Anteilseigner: Die drei Energieversorger Stadtwerke München GmbH, ENTEGA AG (vormals HEAG Südhessische Energie AG, Darmstadt) und das Schweizer Unternehmen Axpo. Darüber hinaus zählt der Privatinvestor, Familie Meltl, über die Esportes Offshore Beteiligungs GmbH und als ursprüngliche Initiatoren des Windparks die beiden Projektentwicklungsgesellschaften Norderland Projekt GmbH und Windreich GmbH dazu. Darüber hinaus sind die Unternehmen FC Wind 1 GmbH, FC Wind 2 GmbH, GTU I GmbH und GTU II GmbH beteiligt.

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